In den vergangenen paar Jahren hat sich der Publisher Activision Blizzard in seiner Community nicht nur Freunde gemacht. Dazu trug zunächst die Vorstellung von „Diablo Immortal“ im Rahmen der 2018er BlizzCon bei, später kritisierten Fans und Branchenbeobachter das Unternehmen aufgrund seiner Beziehungen zu China. Mit den geplanten Netflix-Serien zu „Diablo“ und „Overwatch“ könnte es sich Blizzard nun noch übler verscherzen.

Neue Netflix-Serie: Was hat Activision Blizzard vor?

„Ich denke, ich kann bestätigen, dass ich mich in der Tat in abschließenden Gesprächen befinde, um die neue DIABLO-Zeichentrickserie für Activision und Netflix zu schreiben und zu zeigen“, schrieb der Filmproduzent Andy Cosby in einem mittlerweile gelöschten Tweet. „Es ist sehr aufregend und ich hoffe sehr, dass alles klappt.“ Die Umsetzung von „Diablo“ als neue Netflix-Serie sollte also nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

Die Hinweise zu einer Serienadaption für den Sci-Fi-Shooter „Overwatch“ verdichten sich ebenfalls. Anlass für Spekulationen gibt dabei vor allem die Stellenbeschreibung einer ganz bestimmten Activision Blizzard-Führungskraft: Nick van Dyk. „Zusammen mit meinem kreativen Partner verfasste ich eine Entwicklungsstrategie für das Call of Duty Film- und Fernsehuniversum“, heißt es darin.

Weiter schreibt van Dyk: „Er sicherte die Entwicklungsfinanzierung, entwickelte Vereinbarungen zur Entschädigung von Schriftstellern und überwachte die Verhandlungen zur Sicherung von Talenten. Mit meinem kreativen Partner entwickelte und verkaufte ich eine auf einer Zeichentrickserie basierende Blizzard’s Overwatch-Franchise.“ Es bleibt Abzuwarten, ob dadurch auch die Pläne für „Diablo 4“ und „Overwatch 2“ beeinflusst werden.

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