Achtung: Der folgende Artikel enthält Spoiler zu „Unbreakable“ (2000) und „Split“ (2017) von M. Night Shyamalan

Als „Split“ mit James McAvoy 2017 in die Kinos kam, sorgte die Mid-Credit-Szene für eine große Überraschung: Plötzlich tauchte Bruce Willis in seiner „Unbreakable“-Rolle David Dunn auf. Fans von M. Night Shyamalan, seit „The Sixth Sense“ (1999) ein Meister der unerwarteten Twists, konnten eins und eins zusammenzählen und erkennen: „Split“ ist eine Art Fortsetzung zu „Unbreakable“ – völlig unscheinbar und ganze 17 Jahre nach der Veröffentlichung. Der Film „Glass“ (2019) sollte noch klarer machen, dass die beiden Vorgängerwerke zu einem Kinouniversum gehören. Willst du dir also den Fantasy-Thriller ansehen, so solltest du zuvor einige wichtige Details kennen.

„Glass“-Film: Das solltest du zuerst wissen

Im Film „Glass“ führt also M. Night Shyamalans sein Kinouniversum zusammen. Das musst du zu „Unbreakable“ und „Split“ wissen, um das dritte Werk besser verstehen zu können. Beachte aber: Willst du dich nicht spoilern lassen, dann schau die beiden Vorgängerfilme lieber selbst, denn in den folgenden Zeilen verraten wir, wie die beiden Werke ausgehen.

Darum geht es in „Unbreakable“

Bruce Willis spielt hier den ehemaligen Football-Player David Dunn, der aber mittlerweile als Sicherheitsmann arbeitet. Bei einem schweren Zugunglück ist er der einzige Überlebende, der nicht einmal einen einzigen Kratzer abbekommen hat. Elijah Price (Samuel L. Jackson) wird daher auf ihn aufmerksam. Price ist seit seiner Kindheit fasziniert von Superhelden-Comics und lebt seit seiner Geburt mit der Glasknochen-Krankheit. Er eröffnet Dunn, dass dieser hingegen unzerbrechlich ist. Er hätte damit das Zeug dazu, ein Superheld zu werden. Allerdings will Dunn zunächst nichts davon wissen, erkennt jedoch bald, dass er bei der Berührung von Menschen Vorahnungen hat. Schließlich entwickelt er sich tatsächlich zu einem Superhelden.

Er findet jedoch bald auch heraus, dass Price böse ist. Dieser hat nämlich zahlreiche Menschenleben auf dem Gewissen. Denn er ist verantwortlich für Katastrophen, wie das Zugunglück, bei dem Dunn überlebte. Aber warum? Price ist schon lange auf der Suche nach Superhelden wie Dunn.

„Darum geht es in „Split“

In „Split“ werden Casey (Anya Taylor-Joy) und ihre beiden Freundinnen Claria (Haley Lu Richardson) und Marcia (Jessica Sula) von einem jungen Mann entführt: Kevin Wendel Crumb, ihr Peiniger, gespielt von James McAvoy sperrt sie in einen Keller. Casey erkennt bald, dass Kevin eine multiple Persönlichkeitsstörung hat und 23 verschiedene Charaktere in seiner Psyche leben. Nach und nach lernen die Entführten Kevin in seinen verschiedenen Persönlichkeiten kennen.

Eine 24. Persönlichkeit, die „Bestie“, will aus Kevin ebenfalls ausbrechen. Letztlich kommt sie tatsächlich zum Vorschein. Am Ende des Films sehen wir David Dunn an einem Diner-Tresen sitzen. Im Fernsehen läuft eine Nachrichtensendung und berichtet wird der Entführung und Ermordung mehrerer Personen. Der Täter, Kevin, sei auf der Flucht. Eine Frau äußert, dass sie der Fall an einen anderen Mann im Rollstuhl erinnere: „Mr. Glass“.

Darum geht es in „Glass“

In „Glass“ werden alle drei Figuren und Geschichten zusammengeführt. Kevin, David und Elijah (alias Mr. Glass) sind im Raven Hill Memorial Psychiatric Research Center. Psychiaterin Dr. Ellie Staple, die spezialisiert auf Menschen ist, die sich für Superhelden halten. Sie versucht, die drei davon zu überzeugen, dass es keine übermenschliche Kräfte gibt …

Fazit: Überraschendes Independent-Superhelden-Universum

Mit „Unbreakable“, „Split“ und dem „Glass“-Film erschuf M. Night Shyamalan abseits von Marvel und DC ein kleines Superhelden-Universum mit viel Spannung. Du magst Filme, die überraschend enden? Dann schaue dir unsere Liste mit Filmen an, die überraschende Wendungen bereithalten. Darunter findest du etwa Werke wie „Shutter Island“ (2010). Und falls du das Ende des beeindruckenden Thrillers nicht verstehst, kannst du hier nachlesen, was es mit dem „Shutter Island“-Ende auf sich hat.

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