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ARD ändert überraschend ihr Programm: Das ist der wichtige Grund

Die kriegerischen Auseinandersetzungen in Gaza schockieren die Welt. Um neueste Ereignisse darzustellen, plant die ARD eine kurzfristige Programmänderung.

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Der Rundfunkbeitrag steigt um 86 Cent

ARD, ZDF und Deutschlandradio erhalten ab 2021 mehr Geld. Die Ministerpräsidenten stimmten einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf 18,36 Euro zu, die Sender wollten noch mehr.

Um neueste Entwicklungen im Konflikt zwischen Israel und der radikal-islamischen Terrororganisation Hamas darzustellen, entschied sich die ARD für eine kurzfristige Programmänderung heute Abend. Worum es in der Sondersendung gehen soll, liest du hier.

Programmänderung aus wichtigem Anlass

Am 7. Oktober starteten palästinensische Kräfte einen Angriff auf den Staat Israel, bei dem über 1.200 Israelis ihr Leben verloren. Während die Kampfhandlungen anhielten, befanden sich des Weiteren etwa 240 Menschen in Geiselhaft der Hamas. Erst vor wenigen Tagen konnten Vertreter Israels und Palästinas nun eine Waffenruhe vereinbaren. Eine der Bedingungen hierfür ist die Freilassung 13 israelischer Frauen und Kinder.

Diesem entscheidenden Ereignis widmet die ARD heute Abend eine Sondersendung zur Primetime. Laut Programmindex trägt diese den Titel „Brennpunkt: Krieg in Nahost“ und wird etwa 15 Minuten dauern. Moderieren soll Christian Nitsche. Die überraschende Programmänderung bewirkt, dass sich die eigentlich für 20:15 Uhr geplante Sendung verschiebt.

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Darum geht es im „Brennpunkt“

Der „Brennpunkt“ soll nun die Hintergründe der Verhandlungen beleuchten. Im Gegenzug für die freigelassenen Geiseln versprach Israel, auch einige inhaftierte Palästinenserinnen und Palästinenser aus seinen staatlichen Gefängnissen zu entlassen. Dabei soll es sich ausschließlich um Frauen und Minderjährige handeln. Keine der freigelassenen Personen war wegen Mordes inhaftiert.

Das Abkommen könnte kurzfristig für Entspannungen im Konflikt sorgen. Entsprechend möchte man beim Ersten auch auf dessen Implikationen für den weiteren Verlauf der Kriegshandlungen eingehen. Zu den wichtigsten Fragen, welche die Sondersendung beantworten möchte, gehören laut ARD-Homepage: „Ist die Waffenpause nur die Ruhe vor dem nächsten Kriegsabschnitt im Gaza-Streifen?“, „Wie stark wird der Druck auf die israelische Regierung werden, vor Aufnahme neuer Kampfhandlungen alle Geiseln freizubekommen?“ und „Was bedeutet die Waffenruhe für die Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen?“

Die eigentlich für Viertel nach Acht angekündigte TV-Komödie „Zimmer mit Stall – Kuhhandel“ verschiebt sich nach der Programmänderung auf 20:30 Uhr. Auch die nachfolgenden Programme beginnen nun eine Viertelstunde später.

Quelle: ARD

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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