Erst kürzlich hatte Google das Konzept zu einem neuen Programm präsentiert, mit dessen Hilfe Wasserzeichen von Bildern entfernt und die Originale wiederhergestellt werden können.

Algorithmus, der Muster verändert

Als prompte Antwort darauf konterte die Agentur Shutterstock bereits wenige Tage später mit einem „Gegenmittel“ und entwickelte die Software einfach zurück. So soll mutwilligen Urheberrechtsverletzungen und kostenfreier Nutzung vorgebeugt werden.

Im Detail bastelten Mitarbeiter von Shutterstock an einer smarten Wasserzeichen-Technologie, die dem Google Algorithmus dadurch entgegenwirkt, dass sie absichtlich feine Unregelmäßigkeiten in die Muster der Wasserzeichen einarbeitet. Angeblich kommt dabei sogar maschinelles Lernen zum Einsatz, um Googles Software kontinuierlich zu verwirren.

Test durch Google erfolgreich

Anders als frühere Maßnahmen gegen Diebstahl wurden mit der neuen Technologie jetzt verschiedene Merkmale in die Struktur der Wasserzeichen eingeführt, sodass es für Programme schwieriger wird, wiederkehrende Muster zu erkennen. Nun gleicht kein Wasserzeichen mehr dem anderen.

Laut Shutterstock soll Google die neue Lösung bereits selbst getestet und für funktional befunden haben.

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