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OnePlus beugt sich der Kritik: Transparentere Nutzerdaten-Sammlung versprochen

Pete Lau, Gründer und CEO von OnePlus
Pete Lau, Gründer und CEO von OnePlus
Foto: Getty Images
Für seine scharf kritisierte Datensammlung hatte Smartphone-Hersteller OnePlus das Einverständnis der Nutzer nicht eingeholt. Das soll sich nun ändern.

Die umfassende, verdeckte Übermittlung der Daten von Nutzern von OnePlus-Geräten hat in der vergangenen Woche für einen Aufschrei gesorgt. Im Rahmen eines "User Experience Programs" wurden die Seriennummern von Smartphones, Telefonnummern, Mac-Adressen, WLAN-Namen und mehr an die Server von OnePlus übertragen, ohne, dass Nutzer darauf explizit hingewiesen wurden. Auch das Einverständnis der Nutzer wurde nicht für diese Datensammlung eingeholt. Das soll sich nun ändern, verspricht OnePlus.

User können mit Opt-Out aussteigen

In einem Beitrag auf der OnePlus-Webseite kündigt der Hersteller an, die Übermittlung von Telefonnummern, WLAN-Infos und MAC-Adressen ab Ende Oktober einzustellen. Die Übermittlung der restlichen, oben genannten Daten, wird allerdings fortgesetzt. Nutzer können unter ihren Smartphone-Einstellungen aus dem "User Experience Program" aussteigen (Opt-Out). Käufer von OnePlus-Smartphones werden bereits beim Setup-Prozess gefragt, ob sie an dem Programm teilnehmen wollen oder nicht.

Das im chinesischen Shenzhen beheimatete OnePlus beteuert, dass die gesammelten Daten nicht an Dritte weitergegeben worden sind. Experten hatten zuvor vermutet, dass OnePlus die Nutzerdaten nicht nur für Support-Zwecke sammelt. Daten wie Telefonnummern und WLAN-Informationen seien dazu nicht notwendig, berichten TechCrunch und Gizmodo.

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