Die Reichweite des Models 3 von Tesla wird mit 310 Meilen beworben, was ungefähr 500 Kilometer entspricht, wie electrek schreibt. Üblicherweise decken sich die Herstellerversprechen in den USA mit den Werten, die von der Umweltschutzbehörde EPA (Environment Protection Agency) in Tests erhoben werden. Ein Dokument, das Tesla bei der EPA eingereicht hat, zeigt, dass diese Konvention im Fall des Model 3 nicht eingehalten wird. Die EPA hat die Reichweite des für den Massenmarkt gedachten Model 3 nämlich mit 334 Meilen, also etwa 540 Kilometer, angegeben.

EPA sollte Reichweite des Tesla Model 3 reduzieren

Tesla hat die EPA aber offenbar gebeten, ihre Einschätzung der Reichweite des Tesla Model 3 auf 310 Meilen zu reduzieren, so electrek weiter. Warum der Hersteller diesen Schritt gemacht hat, geht aus dem Dokument nicht hervor. Der niedrigere Wert dürfte aber näher an den tatsächlichen Reichweiten liegen, von denen die Nutzer im Alltag ausgehen können.

Aus dem Schreiben an die EPA geht hervor, dass der Akku des Model 3 über Schnellladetechnologie verfügt und bis zu 525 Ampere akzeptieren kann. Das Gewicht des Akkus soll bei 480 Kilogramm liegen, was einem Viertel des Gesamtgewicht des Autos entspricht. Die Selbstentladungsrate des Energiespeichers soll bei unter vier Prozent pro Monat liegen.

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Deutsche Hersteller lieben Teslas Elektroauto

Unter deutschen Autoherstellern genießt Teslas Model 3 trotz Reichweiten-Diskurs ein hohes Ansehen. So soll sich ein „Premiumhersteller“ aus Deutschland ein eigenes Model gesichert haben, das anschließend von zahlreichen Führungskräften auf Herz und Nieren begutachtet und studiert wurde. Urteile wie „verblüffend clever“ und „kompakt, ausbaufähig, voll integriert, modular, leicht zugänglich, gut geschützt“ zeigen die Überzeugungskraft, die das Model 3 auf die Tester ausübte.

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