Welche Auto-Neuheiten 2018 gibt es wohl zu erwarten? Noch auf ihrer Argentinienreise im Juni vergangenen Jahres erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel, sie könne sich vorstellen, dass selbstfahrende Autos in nur 20 Jahren die Norm wären. Die manuelle Bedienung durch einen Menschen könnte dann nur noch mit einer Sondergenehmigung erfolgen.

Bis dahin ist aber wohl noch ein langer Weg. Die Autohersteller stört das erst einmal nicht. Sie sind sowieso mit anderen Herausforderungen beschäftigt. Volkswagen etwa ist im Zugzwang. Zwar hat der Hersteller bereits vor dem Abgas-Skandal in Elektromobilität investiert, musste sich als Auflage nach der Affäre aber zu drei neuen E-Auto-Modellen bis 2019 verpflichten. Und während Toyota Strom für Elektroautos aus Kuhmist erzeugen will, tüftelt zum Beispiel BMW an E-Fahrzeugen mit starken 450 kW Ladeleistung.

Die wichtigsten Auto-Neuheiten 2018

Aber auch abseits des Themas Elektromobilität warten die Hersteller in diesem Jahr mit einigen neuen Modellen auf. SUVs sind dabei, Sportversionen und Cabrios, Plug-in-Hybride und ein Tesla, auf den bereits viele Kunden warten. Wir stellen sie vor, in alphabetischer Reihenfolge.

Alfa Romeo

Die Italo-Amerikaner haben erst vor kurzem mit dem Stelvio genannten erstem SUV des Hauses für Aufsehen gesorgt. Neben einer starken Sportversion des Geländegängers bringt der Traditionshersteller eine Neuauflage der Giulietta. Erstmals lässt Alfa den Kompakten mit Hinterradantrieb an den Start gehen. Darüber hinaus bringt Alfa Romeo die Giulia als Kombiversion – gerade im „Kombiland“ Deutschland ein wichtiges Argument für Käufer.

Audi

Die Ingolstädter legen Hand an nahezu all ihre Baureihen. Sowohl der Q2, die 5er-Reihe als auch die 8er Reihe – Audi verleiht den Wagen mit dem „S-Label“ mehr Kraft und Leistung. Daneben soll ein Facelift des Sportwagens TT kommen. Wie autobild.de berichtet, werden die Veränderungen behutsam ausfallen, als neuer Basismotor könnte der 1,5-Liter-TSI-Motor von Konzernmutter Volkswagen zum Einsatz kommen. Mit besonderer Spannung wird das neuen Konzernflagschiff, der Riesen-SUV Audi Q8, erwartet.

An der Elektro-Front bringt der Hersteller den Audi e-tron quattro. Das erste elektrische SUV der Marke baut auf der Plattform des bereits bekannten Q5 auf und soll eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern bringen.

Autos, Autos, Autos: Unsere Ratgeber für Autobahn und Stadtverkehr
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Hamburg1/Zentralredaktion FMG

BMW

Die Bayern bringen eine Roadster-Version des Hybrid-Supersportlers i8 und haben das Coupé direkt mit überarbeitet. Mit leichten optischen Retuschen und einer höheren Systemleistung soll der Wagen auf den Markt kommen.

BMW baut auch seine Palette an Kompakt-SUV aus. Der X2 kommt und füllt die Lücke zwischen dem kleinsten Kletterer des Konzerns und dem Mittelklasse SUV X3. Deutlich größer wird es mit der Neuauflage des Bestsellers X5. Dank weniger Gewicht soll der Riese sparsamer sein als sein Vorgänger. An der Spitze der bayrischen SUVs wird ab Ende des Jahres der bullige X7 stehen. Noch einmal deutlich größer als der X5 soll der Gigant aus den USA auch in Deutschland für Aufsehen sorgen.

Für die sportlichen Fahrer planen die Bayern die Neuauflage des Klassikers Z4. Optisch an seine Vorgänger angelegt, soll der Wagen wie gewohnt mit langer Haube und Stoffverdeck an den Start gehen. Noch schneller wird es mit dem BMW 8er. Dieser soll nämlich nun als echter Sportwagen angelegt werden und so den Rennern von Mercedes und Porsche Konkurrenz machen.

Ebenfalls in diesem Jahr: BMW bringt eine Neuauflage seines „Brot- und Butter-Wagens“, dem 3er. Die optischen Neuerungen sollen sachte ausfallen, vor allem bei Gewicht und Verbrauch wollen die Münchner punkten.

Borgward

Borgward? Ja, die Traditionsmarke ist zurück. Ein bisschen zumindest. Ein chinesischer Investor sicherte sich die Markenrechte und präsentierte bis jetzt bereits zwei Modelle (BX 6 und BX 7). In diesem Jahr soll das Mittelklasse-SUV BX5 den Sprung nach Deutschland schaffen. Neben herkömmlichen Verbrennern ist auch die Rede von Hybrid- beziehungsweise reinen Elektroantrieben.

Chevrolet

Die Amis legen bei ihrer Sportwagen-Ikone nach: Die neue Version der Corvette (ZR1) soll ihren Fahrern ganze 765 PS bieten und ist damit die stärkste Serien-Corvette, die bis jetzt gebaut worden ist.

Citroën

Citroën setzt voll auf den Trend zum SUV: Neben einer Neuauflage des Kompakten C4 Cactus kommen die Franzosen mit dem C5 Aircross auf den Markt. Der C5 ist bereits seit einigen Monaten in China erhältlich, hat seine Premiere in Deutschland aber erst in 2018. Als erster Wagen des Herstellers soll der C5 Aircross auch als Plug-In-Hybrid verfügbar sein.

Mit der Limousine C5 wollen sich die Franzosen nach langer Abwesenheit auch wieder in der automobilen Oberklasse positionieren. Sie gehört damit zu den wichtigsten Auto-Neuheiten 2018. Wie autobild.de schreibt, sei auch für diesen Wagen ein Plug-In-Hybrid geplant. Die Systemleistung des Wagens soll bei 250 PS liegen.

Ferrari

Die italienische Sportwagenschmiede bringt mit dem Portofino den Nachfolger des California T und spendiert ihm 600 PS. Erst bei einer Spitzengeschwindigkeit von 320 Stundenkilometern soll Schluss sein. Was der Wagen kosten wird, ist noch unbekannt. Der Nachfolger des 458 wird 488 heißen und soll Berichten nach bis zu 700 PS auf die Straße loslassen.

Fiat

Mit dem Punto bringen die Italiener eines ihrer erfolgreichsten Modelle zurück. Allerdings erst einmal nur in Brasilien. Dort wurde der Wagen entwickelt und dort läuft er auch vom Band. Ende des Jahres soll der Kleinwagen dann auch in Deutschland verfügbar sein. Im Segment der Mini-SUVs soll der kleine Fiat 500X eine Frischzellenkur bekommen.

Ford

Das Jahr der Kölner wird sportlich: Neben einer eventuellen Neuauflage des RS500 bringt Ford die ST-Variante des Dauerbrenners Fiesta mit 200 PS auf den Markt. Auch der Mondeo soll nach einem Facelift eine wieder eine ST-Version bekommen.

Für alle, die noch mehr Leistung wollen, erneuert Ford sein leistungsstärkstes Modell parat, den Mustang GT. Neben eines überarbeiteten V8-Motors will der Wagen ebenfalls mit einem neuen Zehngang-Getriebe punkten. Außerdem macht der Hersteller seinen wohl wichtigsten Wagen und Golf-Konkurrenten für die Zukunft fit: Der Focus wird leichter und bekommt Zugang zu allen Assistenzsystemen, die Ford weltweit in seinen Autos verbaut.

Um den Anschluss am Markt nicht zu verlieren, macht Ford aus dem C Max ein Crossover. Bisher als traditioneller Van designed und gebaut, soll das neue Modell auch im SUV-Gelände im Einsatz sein. Neben dem neuen Design ändert sich auch der Name: Der Kompakte wird in Zukunft Focus CUV heißen.

Auch im Bereich der Elektromobilität legt der Hersteller nach: Wo VW und Co. noch auf echte Erfolge warten, wollen die Deutsch-Amerikaner mit dem Model E genannten Kompakt-Stromer überzeugen. Im reinen Elektrofahrzeug sollen bis zu 300 Kilometer drin sein.

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Hyundai

Die Koreaner bringen ihr bereits bekanntes Crossover Kona als Elektrovariante auf den Markt. Das Design soll sich Berichten nach nicht signifikant vom herkömmlichen Kona unterscheiden. Bis zu 395 Kilometer sollen mit dem Wagen drin sein. Mit dem Santa Fe mischt Hyundai schon seit geraumer Zeit auf dem boomenden Markt der SUVs mit. Mit einem komplett neuen Design und mehr Platz für bis zu acht Passagiere will der Koreaner Erfolg haben.

Die Brennstoffzelle ist noch nicht tot: Neben Toyota und Mercedes arbeitet auch Hyundai weiterhin an dem alternativen Antrieb und bringt einen SUV mit der Technik auf den Markt. Genauere Informationen zu dem Wagen sind noch nicht bekannt.

Honda

Honda könnte in diesem Jahr den legendären Roadster S2000 wiederaufleben lassen. Klar hingegen ist, dass die Japaner ihren Supersportler NSX in diesem Jahr auch als Roadster auf den Markt bringen werden. Gebaut in den USA wird die „Oben-ohne“-Variante mit der gleichen Motorisierung zu uns kommen wie sein geschlossener „Bruder“.

Infinity

Nissans Luxusmarke will mit dem QX50 im wachsenden SUV-Markt mitmischen. Der Wagen wird in Mexiko gebaut, ist ab Anfang des Jahres in den USA erhältlich und soll im Herbst auch zu uns nach Deutschland kommen. Angetrieben wird der QX50 von einem 272 PS starken Ottomotor mit variabler Verdichtung, was den Hochbeiner effizienter machen soll.

Jaguar

Die britische Nobelmarke in indischer Hand soll mit dem SVR den bisher stärksten Ableger des SUV F-Pace auf den Markt bringen und könnte dem soften Offroader bis zu 550 PS spendieren. Jaguars Luxus-Limousine, der XJ, bekommt in diesem Jahr einen Nachfolger. Eckdaten dazu sind noch nicht bekannt. An die Spitze der SUV-Modellpalette soll sich voraussichtlich in diesem Jahr der J-Pace bei Jaguar setzen. Das Fullsize-SUV soll dann BMW X5, Audi Q7 und Co. Konkurrenz machen.

Auch im Bereich E-Mobilität wollen die Briten mit ihren Auto-Neuheiten 2018 aufholen und präsentieren mit dem I-Pace ihren ersten vollelektrischen SUV. Optisch angelehnt an die bereits bekannten Offroader, soll der I-Pace eine rein elektrische Reichweite von 500 Kilometern haben.

Jeep

Das Design bleibt typisch Wrangler, wenn auch nicht mehr ganz so brachial wie in der Vergangenheit. Typische Jeep-Qualitäten wie die extreme Geländegängigkeit bleiben erhalten, Jeep hat aber auch das Verhalten auf befestigten Straßen verbessert, sodass sich der Wrangler in Zukunft auch in der Stadt komfortabel(er) fahren lässt. Herausnehmbare Seitenscheiben und der abwaschbare Innenraum bleiben ebenso erhalten wie die umklappbare Windschutzscheibe.

Kia

Kia bringt den cee’d auf den neuesten Stand und präsentiert 2018 ein komplett neues Modell. Wie üblich ist neben der Limousine mit einem Kombi zu rechnen. Wohin es optisch bei der neuen Generation gehen dürfte, zeigten die Koreaner auf der IAA im vergangenen Jahr mit der Studie Proceed.

Lada

Der russische Hersteller bringt xCode einen Wagen auf den Markt, der sich optisch auf den ersten Blick nicht vor anderen SUVs seiner Klasser verstecken muss. Weitere Informationen, etwa zur Ausstattung oder Motorisierung, stehen noch aus.

Lamborghini

Am SUV-Trend kommt scheinbar auch eine traditionsreiche Sportwagen-Marke wie Lamborghini nicht vorbei: Die Italiener bringen dieses Jahr ihren ersten SUV namens Urus auf den Markt. Aus dem Stand soll der Urus die 100-Stundenkilometer-Marke in 3,6 Sekunden erreichen, Schluss ist demnach erst bei 305 Stundenkilometer. Mindestens 204.000 Euro kostet das 478 kW und 650 PS starke sowie 5,11 Meter lange Luxus-SUV, den sich die Plattform mit den Konzernbrüdern Audi Q7 und Bentley Bentayga teilt. Mit 640 PS nicht wesentlich schwächer motorisiert, ist die geöffnete Version des Huracán Performante, genannt Spyder.

Lynk & Co.

Wer? Lynk & Co., so heißt die günstigere Marke, mit der Geely den europäischen Markt aufrollen will. Geely? Hinter diesem Namen versteckt sich der chinesische Mutterkonzern des schwedischen Autoherstellers Volvo. Und mit den Schweden teilt sich das erste Modell von Lynk & Co. auch die Plattform, genauer gesagt mit dem Volvo XC40. Das Mittelklasse-SUV kommt mit Ottomotor und als Hybrid auf den Markt.

Mercedes

Die Stuttgarter sind in diesem Jahr besonders produktiv: Vom Sportwagen bis zum generalüberholten Ur-Geländewagen der G-Klasse. Die Schwaben trumpfen in vielen Kategorien mit neuen Modellen auf. So schicken die Ingenieure etwa die Neuauflage der CLS in den Wettbewerb, dieser nimmt sichtliche Anleihen am AMG GT. Mehr Leistung unter der Haube und mehr Technik im Innenraum bringen die Limousine ins neue Jahr.

Auch Mercedes Golf-Konkurrent, die A-Klasse, kommt in der Neuauflage. Mehr Platz und neue Technik sollen Käufer überzeugen. Ebenso wie die A-Klasse ist auch die B-Klasse für Kunden gedacht, die gerne einen Stern auf der Motorhaube haben möchten, aber kein Vermögen für ein Auto ausgeben können oder wollen.

Nicht ganz neu, aber zumindest ein Facelift: Mercedes „Brot-und-Butter“-Modell, die C-Klasse, wird behutsam aufgefrischt. Neue Bedienelemente im Innenraum und dezente Änderungen am Äußeren reichen aus, die C-Klasse verkauft sich nach wie vor gut.

Mit einer komplett neuen G-Klasse, auch wenn dies auf den ersten Blick nicht erkennbar ist, bringt Mercedes einen seiner Klassiker auf den Markt. Der massive Geländewagen soll dank neuer Motoren und einem komplett neuen Innenraum endlich die Konkurrenz einholen. Mit dem GLE bringt Mercedes außerdem die Neuauflage des erfolgreichen SUVs, die noch einmal in der Länge wächst und nun die Fünf-Meter-Marke knackt.

Nissan

In der zweiten Generation wollen die Japaner den Leaf noch erfolgreicher machen – und lassen den Vorreiter in Sachen Elektromobilität etwas konservativer daherkommen. Zu einem Einstiegspreis von knapp 32.000 Euro gibt es 150 vollelektrische PS und einen Akku, der den Wagen bis zu 380 Kilometer weit bringen soll

Opel

Mit dem Astra OPC haben die Rüsselsheimer einen Golf R-Gegner im Angebot. Opel bringt den Astra OPC als Fünf-Türer und als Kombi. Mit 300 PS ist er ausreichend motorisiert.

Ein weiterer Bestseller Opels, der Insignia, bekommt einen sportlichen Ableger und darf sich mit dem Traditionskürzel GSi schmücken. Leistungstechnisch wird beim GSi noch Luft nach oben bleiben, ein OPC-Modell scheint also wahrscheinlich. In Zusammenarbeit mit den neuen französischen „Eltern“ entsteht außerdem der Nachfolger des Kastenwagens Combo.

Peugeot

Und noch ein SUV unter den Auto-Neuheiten 2018: Um die Modellpalette der „Möchtegern“-Offroader abzurunden, bringen die Franzosen unterhalb des 2008 den 1008. Ohne Allrad, dafür klein und wendig, also für die Stadt geeignet. Der Peugeot 208 zählt seit Jahren zu den am meisten verkauften Kleinwagen Europas und bekommt in diesem Jahr eine komplett neue Version. Neues Design, weniger Gewicht und neue Motoren, wahlweise auch ein elektrischer Antrieb, sollen den Kleinwagen auch im neuen Jahr attraktiv für die Kundschaft machen.

Peugeot und Oberklasse sind zwei Begriffe, die schon lange nicht mehr zusammengehören. Nun wagen die Franzosen mit dem 508 aber einen neuen Versuch, die scheinbar übermächtigen Konkurrenten aus Deutschland anzugehen. Mit elegantem Design und guter Ausstattung soll der 508 überzeugen. Es stehen herkömmliche Ottomotoren sowie ein Plug-in-Hybrid zur Verfügung.

Porsche

Porsche frischt seinen Dauerbrenner 911 auf. Die optischen Änderungen sind jedoch erst auf den zweiten Blick ersichtlich. Bei den Motoren bleiben die Zuffenhausener klassich – und verbauen einen Sechszylinder. Auch ein Hybridantrieb wäre denkbar.

Renault

Renault wird seinen Kompaktklasse-Dauerbrenner Megane aufmotzen und eine R.S.-Version auf die Straße bringen. Mit 280 PS wird der Motor für ordentlich Vortrieb sorgen. Eine noch stärkere (Trophy)-Version soll Ende des Jahres erhältlich sein und über 300 PS verfügen.

Rolls-Royce

Nichts steht so sehr für überschwänglichen Luxus wie Rolls-Royce. Die Briten, die mittlerweile zum BMW-Konzern gehören, präsentieren – wie sollte es anders sein – ebenfalls ein SUV. Dieses soll sich sogar noch über dem ohnehin schon sehr luxoriösen SUV von Bentley einordnen. Ein Motor mit 626 PS sorgt für standesgemäßen Vortrieb. Einstiegspreis: knapp 280.000 Euro.

Seat

Der spanische Autobauer feierte mit seinen jüngsten Autos, vor allem SUVs, große Erfolge. Nun bringt Seat zwei neuen Varianten des „großen“ SUV, dem Ateca, auf den Markt. Mit der Variante „X-Perience“ soll der Wagen nicht nur aussehen wie ein Offroader, sondern auch so fahren. Dafür bekommt der Ateca Unterfahrschutz, eine spezielle Offroad-Bereifung und Allradantrieb. Leistungstechnisch wird sich jedoch die Version Ateca Cupra an die Spitze der Baureihe stellen. Aus einem Zweiliter-Motor holt der Wagen dann nämlich 300 PS heraus.

Außerdem erwartet wird ein neues Top-Modell: Seat will ein eigenes Pendant zu Volkswagens Tiguan Allspace und Seats Kodiaq bringen. Ein Name für dieses Modell steht noch nicht fest.

Skoda

Auch dieser Volkswagen-Spross feilt an seinem SUV-Lineup: Der Kodiaq ist bereits sehr erfolgreich und bekommt als „RS“ mehr Leistung und ein aggressiveres Design verpasst. 240 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment sollen den Koloss in unter sieben Sekunden die 100-Stundenkilometer-Marke durchbrechen lassen. Auch der „kleine Bruder“ des Kodiaq, der Karoq, könnte eine Sportversion bekommen.

Suzuki

Die Japaner bringen in diesem Jahr den Nachfolger des Gelände-Dauerbrenners Jimny auf den Markt. Der Kleinwagen sieht nicht nur aus wie ein echter Offroader, er ist es. Das kantige Design mit den „Kulleraugen“ bleibt weitesgehend erhalten, Allradantrieb ist wie auch in den Vorgängermodellen verbaut.

Tesla

Lange haben die Amerikaner ihre Kunden auf das Model 3 warten lassen. Und nun? Anstatt die zahlreichen Vorbestellungen zu bedienen, macht Tesla vor allem durch Probleme in der Produktion von sich reden. Eigentlich war ein Markstart in Deutschland für die zweite Jahreshälfte angedacht. Dies scheint, im Angesicht der Probleme, im Moment allerdings nicht realistisch.

Toyota

Toyota bringt eine neue Generation des Auris auf den Markt. Neben einem gefälligeren Design soll der Auris vor allem mit seiner Sparsamkeit punkten. Die ausgeklügelte Hybrid-Technik der Japaner soll einen Verbrauch von weniger als drei Litern möglich machen.

Außerdem in den Startlöchern: der in einem Gemeinschaftsprojekt mit BMW entwickelte Sportwagen Supra. Leistungsdaten hat der Hersteller bis jetzt noch nicht veröffentlicht.

Volkswagen

Volkswagen startet mit gleich zwei neuen SUVs in das neue Jahr. Da wäre zum einen die Neuauflage des Bestsellers Touareg. Der nun auf über fünf Meter gewachsene Koloss soll dank cleverer Bauweise und geschickter Materialwahl einige Hundert Kilo an Gewicht einsparen und so effizienter werden.

Auf Basis des Polos bringen die Niedersachsen dann noch den Mini-SUV T-Cross auf dem Markt und runden ihr Segment an seichten Geländewagen nach unten ab.

Volvo

Die Schweden bringen mit dem S60 einen Nachfolger ihrer Mittelklasse-Limousine. Die aktuelle Formensprache der Skandinavier findet auch im S60 Anwendung. Angetrieben wird der Wagen von den bereits aus den anderen Wagen der Schweden bekannten Motoren. Eine Kombiversion (V60) wird es ebenfalls geben.

Auto-Fans dürfen bei den Auto-Neuheiten 2018 also Produkte aus nahezu jedem Preissegment erwarten. Klassiker werden neu aufgewertet, andere bekommen ein Facelift – und am Ende könnte es tatsächlich das Jahr der SUVs werden.

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