Das Spielen führt die Menschen zu ihren Wurzeln zurück. Man kann sich austoben, Absurditäten ausleben oder ganz einfach der Fantasie freien Lauf lassen. Welcher Anlass würde sich diesem Drang besser fügen als der Weltspieltag am 28. Mai? Dieses Event soll nicht nur Kinder und Jugendliche auf ihr Recht auf freies Spielen aufmerksam machen, sondern auch Erwachsene daran erinnern, welchen Spaß der Ausbruch aus dem Alltag bringen kann – oder wie wütend ein einfaches Spiel einen machen kann.

Wutprobe Risiko

Monopoly hat wahrscheinlich bereits des Öfteren Freundschaften zerstört. Doch wer sich schon einmal an Risiko von Hasbro versucht hat, der weiß, dass Monopoly im Grunde nur etwas für Amateure ist. Vielleicht mag Monopoly Freunde entzweien, doch Risiko kann ganze Familien auseinander reißen. Allianzen und Intrigen stehen hier ganz oben auf der Tagesordnung und am Ende dieses Spiels – vorausgesetzt man hat sich zuvor nicht gegenseitig die Köpfe abgerissen – zeigt sich, mit wem man wirklich durch dick und dünn gehen kann.

Ziel des Spiels ist die Eroberung der Welt. Mit Infanteristen, Reitern und Kanonen gilt es über die Kontinente hinwegzuziehen und alles zu beseitigen, was sich einem in den Weg stellt. Man kann das rundenbasierte Strategiespiel jedoch auch mit Missionen angehen. Diese stehen auf Karten und befehlen beispielsweise die Befreiung einzelner Kontinente.

Gurken zählen für den Spaß zwischendurch

Wer sich nach einer hitzigen Runde Risiko erstmal wieder abkühlen muss – gegeben dem Fall, man hat überhaupt noch Lust zu spielen – der kann anfangen, Gurken zu zählen. Dafür muss man sich nicht mal in den Supermarkt begeben, sondern kann auch einfach auf die Kartenspiel-Version zurückgreifen: Fünf Gurken von Edge Entertainment. Bei diesem Stichspiel geht es jedoch nicht darum, Punkte zu gewinnen, sondern darum, sie zu verlieren.

Das Ziel jeder Runde ist es, nicht den letzten Stich zu ergattern. Wer diesem nämlich zum Opfer fällt, muss ebenso viele Gurken aufnehmen, wie auf der Siegerkarte abgebildet. Der Spieler, der als erster fünf Gurken gesammelt hat, hat verloren. Das Spiel ist für zwei bis sechs Spieler ausgelegt und eignet sich für Teilnehmer ab acht Jahren sowie Vegetarier und Veganer.

Wer weiß noch, wie’s geht?

Mit Domino-Steinen kann man eine Menge toller Sachen anstellen. Man kann sie werfen auf ihnen rumkauen oder ganze Events wie den Domino-Day mit ihnen veranstalten. Das eigentliche Spiel scheint jedoch bereits seit langem in Vergessenheit geraten zu sein: es geht darum Sachen anzulegen. Kein Wunder also, dass man sich Alternativen für den Klassiker ausgedacht hat. Dennoch gibt es Domino-Sets für satte 279,99 Euro – 280 ist schließlich eine viel zu runde Zahl.

What do you Meme?

Das Kartenspiel „What do you Meme?“ von Fuckjerry orientiert sich an „Cards against humanity“ und ist dementsprechend auch eher für den Bar-Abend als einen Kindergeburtstag vorgesehen. Ziel ist es, den Spruch zu finden, der am besten mit dem zur Verfügung stehenden Bild übereinstimmt. „The Jerry“ – der Richter des Spiels – muss anschließend darüber entscheiden, wer die beste Spruch-Bild-Kombination gewählt hat. Mit der Absurdität dieses Games lässt sich wohl auch der langweiligste Abend noch halbwegs retten.

Tritt nicht auf die Steine

Vor allem für Eltern gedacht – oder jene, die hin und wieder mit Kindern zu tun haben – wird dieses Spiel mit Legosteinen bestritten. Leichter gesagt als getan gilt es, nicht auf einen der auf dem Boden verteilten Legosteine zu treten. Achtung: Die Folgen eines Fehlschlags sind fatal! Wem das noch immer nicht extrem genug ist, der kann in einer Abwandlung dieses Klassikers den Schwierigkeitsgrad erhören und das Licht ausschalten.

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Mit diesen Spielehits sollte man für den Weltspieltag ideal gerüstet sein. Mal abgesehen davon, dass er an einem Montag stattfindet, sollte man sich nicht nur auf diesen einen Tag beschränken. Es ist wichtig, auch im Erwachsenenalter hin und wieder den Fluchtpunkt des Kindlichen zu haben.

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