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Samsungs Galaxy S10 soll mit KI die Konkurrenz ausboten

Im Galaxy S10 liefert Samsung die nächste NPU-Generation mit.
Im Galaxy S10 liefert Samsung die nächste NPU-Generation mit.
Foto: Samsung
Samsungs neues Flaggschiff Galaxy S10 erscheint wohl im Frühjahr 2019. Eingebaute künstlicher Intelligenz soll dabei zu einem Wettbewerbsvorteil verhelfen.

Das Galaxy S10 könnte Aufgaben künstlicher Intelligenz (KI) wesentlich schneller bewältigen als die Modelle der Konkurrenz – das erwarten Experten vom Einsatz des neuen Exynos 9820. Der bislang noch nicht offiziell vorgestellte Chipsatz soll verschiedenen Quellen zufolge über eine NPU (Neural Processing Unit) verfügen und hätte Mitbewerbern damit zumindest in Sachen künstliche Intelligenz einiges voraus.

Smarte Kamera und schnellere Spracherkennung

Mit der Einführung der Chipsätze Kirin 970 und Apple A11 Bionic öffneten sowohl der chinesische Hersteller Huawei als auch Spitzenkonzern Apple den Markt für die NPUs. Die Chips ermöglichen dabei insbesondere die schnellere Erkennung von Bildinhalten und spielen eine wesentliche Rolle bei der internen Verarbeitung von Sprachbefehlen. Das heißt der Weg durchs Internet wird dadurch eingespart, wodurch zum Einen euer Datenvolumen geschont und zum Anderen die Verarbeitungsgeschwindigkeit um einiges erhöht wird.

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Die Kamera des Galaxy S10 könnte ebenfalls von der NPU profitieren. Denn die KI-Stütze kann nicht nur die Erkennung bereits vorhandener Bildinhalte vereinfachen, um Fotos beispielsweise intelligenten Ordnern hinzuzufügen. Während der Aufnahme könnte das System das zu fotografierende Objekt wesentlich besser einordnen und die Kameraeinstellungen entsprechend angleichen.

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NPUs erobern den Markt

Wie Curved berichtet, soll auch der Nachfolger des Snapdragon 845 eine NPU erhalten. Unter anderem in den USA soll das S10 mit ebendiesem Nachfolgemodell ausgestattet werden. Folglich naheliegend scheint also, dass auch hierzulande ein entsprechendes Äquivalent aussteht. Der Exynos 9820 kommt ohnehin bereits in Form eines wahren Kraftpakets. Samsungs Mongoos-M4-Kerne übertrumpfen das Cortex-A76-Design des Mikroprozessoren-Herstellers ARM in der Geschwindigkeit und arbeiten noch dazu höchst energieeffizient.

Im Test erreichte der Exynos 9820 bereits eine Multi-Core-Wertung von satten 13.000 Punkten. Zum Vergleich: Der Exynos 9810, der im Galaxy S9 zum Einsatz kommt, erreichte "gerade mal" die 9.000 Punkte. Damit präsentiert Samsung also nicht nur ein altes Produkt unter neuem Namen, sondern könnte die Industrie nennenswert vorantreiben. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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