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Kindle Paperwhite vs. Kindle 2019: Teurer gleich besser?

Ob das Kindle Paperwhite oder das Kindle 2019 besser ist, hängt ganz vom Nutzer ab.
Ob das Kindle Paperwhite oder das Kindle 2019 besser ist, hängt ganz vom Nutzer ab.
Foto: iStock/izusek
Wer sich ein Kindle anschaffen möchte, steht meist vor einer Frage: Das teure Kindle Paperwhite oder das preiswertere Kindle 2019? Wir haben die beiden Modelle verglichen.

Wer sich ein Kindle anschaffen möchte, hadert oft bei der Entscheidung zwischen den verschiedenen Modellen des Amazon E-Book-Readers. Ein Vergleich zwischen dem Klassiker und dem teureren Modell Paperwhite 2018 soll helfen. Neben verschiedenen Ausstattungsmerkmalen ist vor allem die Praxistauglichkeit von Bedeutung.

Kindle Paperwhite 2018: Teurer als Kindle 2019, preiswerter als Kindle Oasis

Amazon macht seinen Kunden die Entscheidung immer schwieriger: Das Kindle Paperwhite 2018 und das Standard Modell aus 2019 haben nun noch weitere Konkurrenz aus eigenem Haus bekommen. Mit dem Kindle Oasis hat der US-Riese seinen teuersten E-Reader auf den Markt gebracht. Es handelt sich um den Nachfolger des gleichnamigen Modells aus dem Jahr 2016. Die Neuerung: Die Beleuchtung des E-Readers lässt sich farblich variieren und soll so besonders augenfreundlich sein.

Freundlich für's Portemonnaie ist das Kindle Oasis jedoch nicht: Die günstigste Version schlägt mit 230 Euro zu Buche. Gut, dass es auch erschwingliche Alternativen gibt. Doch was ist besser: Das Kindle Paperwhite 2018 oder das Kindle 2019? Ein Vergleich kann helfen.

Kindle Paperwhite 2018 und Kindle 2019: Teurer gleich besser?

Das Einsteigermodell brauchte bisher eine externe Lichtquelle: Der unbeleuchtete Display des Amazon Klassikers sollte besonders augenschonend sein, allerdings war die fehlende Beleuchtung im Alltag oft ein entscheidendes Manko, das viele zum Kauf des Paperwhite 2018 Modells bewegt hat. Das einfachste und günstigste Modell des Amazon E-Book-Readers wurde jetzt jedoch auch mit einer Beleuchtungsfunktion ausgestattet. Was unterscheidet den Klassiker jetzt noch von dem Kindle Paperwhite 2018? Ein Vergleich der Modelle gibt Aufschluss.

Preis: Kindle deutlich günstiger als Paperwhite

Für viele das entscheidenste Kaufkriterium: Der Preis. Bei den E-Book-Readern von Amazon variieren die Kosten abhängig davon, ob man die Geräte mit, oder ohne sogenannte Spezialangebote erwirbt.

Kindles, die als Spezialangebote gekauft wurden, enthalten Bücherwerbung auf dem Sperrbildschirm und in der Bibliothek. Wer sich dadurch nicht gestört fühlt, kann beim Kindle-Kauf ordentlich sparen.

Speicherplatz: Modell Paperwhite in mehreren Ausführungen

Wie bereits erwähnt, kann das Modell Paperwhite 2018 unterschiedlichsten Bedürfnissen gerecht werden. Während das klassische Kindle nur in der 4 GB Version erhältlich ist, gibt es das Paperwhite in verschiedenen Umfängen. Das günstigste Paperwhite Modell hat bereits 4GB mehr als das Kindle. Für ausgewachsene Leseratten bietet Amazon den Reader allerdings gegen Aufpreis auch mit 32 GB statt 8GB an.

Mobilfunk: Flexibilität kostet extra

Wer sich spontan entscheiden möchte, was er lesen will, ist mit dem Kindle Paperwhite WLAN + 4G bestens beraten. Das Modell hat nämlich ein unschlagbares Feature: Ohne SIM-Karte und Tarif können Bücher mit dem Reader via Mobilfunk von unterwegs aus geladen werden. Auch im Ausland ist das möglich.

Der Kindle kann Bücher nur über eine WLAN-Verbindung downloaden. Die Freiheit hat jedoch auch seinen Preis: Der Paperwhite WLAN + 4G beginnt bei stolzen 229,99 Euro.

Display: Scharf oder extra-scharf?

Beiden Modelle zeichnen sich durch ein mattes Display aus, von dem das Leseerlebnis in der Sonne deutlich profitiert. Auch die Bildschirmdiagonale beider E-Book-Reader stimmt mit 6 Zoll exakt überein. Der entscheidende Unterschied ist jedoch die Auflösung.

  • Kindle: 167 ppi (Punkte pro Inch)
  • Kindle Paperwhite: 300 ppi

Die höhere Auflösung auf dem Kindle Paperwhite verfeinert das Schriftbild und kann, gerade bei langem Lesen, angenehmer fürs Auge sein.

Katastrophenschutz

Für eine echte Leseratte ist es auch bei nicht-digitalen Büchern eine mittlere Katastrophe, wenn sie ins Wasser fallen oder durch ein anderes Missgeschick nass werden. Während Bücher sich jedoch trocknen lassen, kann ein E-Book durch Wasser ernsthaft Schaden nehmen.

Wer also etwas tollpatschig ist oder gerne in der Badewanne liest, sollte auf das Kindle Paperwhite zurückgreifen. Denn: Im Gegensatz zum Kindle ist das neue Modell wasserdicht, sogar mit IPX8-Zertifizierung.

Fazit: Extrawünsche kosten Geld

Für Heavy-User, die nicht auf extra Speicherplatz und eine Mobilfunkverbindung verzichten können, lohnt sich die Investition in das Kindle Paperwhite 2018 allemal. Alle anderen erhalten mit dem klassischen Kindle 2019 einen hochwertigen Allrounder, gegen dessen Preis-Leistungs-Verhältnis absolut nichts zu sagen ist.

Dennoch ist das Paperwhite nicht überteuert: Features wie Wasserdichte und ein hochauflösendes Display sind den Aufpreis allemal wert.

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