Obwohl der Aktienkurs von Apple erst heute einen neuen Höchststand erreicht hat, könnte Tim Cook, der CEO des Unternehmens, leicht besorgt sein. Immerhin stand die Produktion der wohl wichtigsten chinesischen Werke vor den Feiertagen einige Tage lang still. Produziert wird in ihnen mitunter das iPhone 13 sowie das aktuelle iPad.

Apple: iPhone und iPad stocken

Wenige Tage vor Weihnachten hat der Entwickler aus dem kalifornischen Cupertino Medienberichten zufolge Schwierigkeiten mit ihrer Lieferkette. In den chinesischen Fabriken, in denen das iPhone 13, das iPhone SE und das iPad hergestellt werden, soll die Produktion sogar für mehrere Tage lang unterbrochen worden sein.

„Aufgrund der begrenzten Anzahl von Bauteilen und Chips machte es keinen Sinn, an den Feiertagen Überstunden zu machen und die Arbeiter an der Front mit Zuschlägen zu entlohnen. Das hat es noch nie gegeben. Der chinesische goldene Feiertag war in der Vergangenheit immer die hektischste Zeit, in der sich alle Assembler auf die Produktion vorbereiteten.“

Supply Chain Manager (via Nikkei Asia)

Ein weiteres Problem seien die chinesischen Energiebeschränkungen. Laut Nikkei habe die Produktion des iPhone 13 ca. 20 Prozent unter den Erwartungen des Unternehmens gelegen, obwohl Apple die Herstellung des Modells priorisiert hatte. Auch die iPad-Produktion sei um 50 Prozent gesunken, während die Produktion der älteren iPhone-Generationen um 25 Prozent zurückgegangen sei.

Lieferkette schwankt schon länger

Aufgrund der weltweiten Pandemie, der Chip-Engpässe sowie der chinesischen Energiepolitik kommt es bei den Produktionsstätten von Apple und Co. derzeit immer wieder zu Problemen. Vor allem das iPhone 13 ist davon betroffen. Allerdings könnte es sich ohnehin lohnen, aktuell noch vom Kauf des aktuellen Flaggschiffs abzusehen. Immerhin soll der iPhone 13-Preis bald um bis zu 15 Prozent fallen.

Quelle: Nikkei Asia

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