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Dreister Trick mit Apples AirTags möglich – er könnte zum Problem werden

Apples AirTags können theoretisch zum Tracking von Personen missbraucht werden.
Apples AirTags können theoretisch zum Tracking von Personen missbraucht werden.
Foto: Getty Images/FG Trade
Artikel von: Dana Neumann
Apples Airtags erlauben eine Nutzung, die so nicht vorgesehen ist und für Ärger sorgen kann. Es gibt immerhin Möglichkeiten, sich davor zu schützen.

Erst am 20. April wurden sie vorgestellt, Apples AirTags. Aber schon jetzt ist klar, die eigentlich praktischen Gadgets könnten für einige Personen zu unangenehmen Problemen führen. Das liegt daran, dass ihre Funktion mißbraucht werden kann.

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Apples AirTags: Das macht sie problematisch

Was Apple mit seinen AirTags angedacht hat, ist auf den ersten Blick eine gute Idee. Fans dürften sich über die Geräte, die auf dem jüngsten Apple-Event präsentiert wurden, zumindest gefreut haben. Neben ihrer Fähigkeit, verlorene Gegenstände zu orten, sollen Apples AirTags sogar noch eine Zusatzfunktion haben.

Allerdings lassen sich die kleinen Geräte rein theoretisch durch ihre Ortungsfunktion auch dazu nutzen, Personen unbemerkt zu stalken. Wer über einen registrierten Apple AirTag verfügt, kann diesen nämlich auch heimlich jemandem unterjubeln und dessen Bewegung nachverfolgen. Das ist möglich, weil die Bluetooth-Gadgets über Apples "Wo ist?"-Software angezeigt und getrackt werden.

So kannst du Apples AirTags deaktivieren

Das Gute, so LaptopMag.com: Apple hat bereits Vorkehrungen getroffen haben, um solche Szenarien zu verhindern. Dazu zählt auch die Möglichkeit, fremde Apple AirTags ausschalten zu können. Zunächst aber werden Nutzer:innen der "Wo ist?"-Software informiert im Falle, dass sich ein Apple AirTag unbekannter Herkunft in ihrer Nähe befindet. Sie erhalten die Benchrichtigung "AirTag gefunden, das sich mit dir bewegt". Dazu kommt ein Alarm, den Apples AirTag ausstößt, sobald es dem oder der registrierten Besitzer:in getrennt ist. Dadurch lässt es sich auch schneller auffinden, sollte es bei jemandem heimlich platziert worden sein.

Nachricht und Alarm sollen sich nicht nur auf iOS und iPadOS beschränken, sondern bei allen NFC-fähigen Geräte funktionieren. Über die Benachrichtigung gelangst du schließlich auch zu einem Menü, das dich durch die Deaktivierung des Apple AirTags führt. Von Seiten des Apfel-Konzerns wird auch noch einmal betont, dass die Geräte intern keine Standortdaten oder Standorthistorie speichern und Ende-zu-Ende-verschlüsset kommunizieren.

Aktuelle Apple-News

Gute Nachrichten gibt es für Nutzer:innen von Apples Kopfhörern. Sie bekommen mit iOS 14.5 eine neue Funktion. Der Konzern selbst hat dagegen gerade ein großes Problem. Hacker fordern von Apple 50 Millionen US-Dollar für gestohlene Informationen zum MacBook Pro.

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