Lange Zeit kursierten viele Gerüchte um sie, doch im April 2021 wurden die Apple AirTags endlich offiziell vorgestellt. In den folgenden Wochen erhielt der Techgigant aus Cupertino viel Lob für das neue Gadget, Tester:innen vergaben in ihren Reviews äußerst wohlwollende Noten. Doch es gibt auch Kritikpunkte, die nicht von der Hand zu weisen sind. Ein Händler hat nun den Verkauf der AirTags gestoppt und diese Entscheidung mit einem durchschlagenden Argument begründet.

Sind die Apple AirTags sicher? Nicht für alle

Bei der Konzipierung der Apple AirTags traf der Hersteller bewusst die Entscheidung, die Knopfzellen-Batterie des Gadgets nicht fest zu verkleben, sondern sie frei wechselbar zu machen. Eine sehr löbliche Entscheidung, die es ermöglichen sollte, die Geräte länger verwenden zu können.

Genau das sorgt allerdings auch für Probleme. Wie Gizmodo berichtet, hat die australische Regulierungsbehörde ACCC die wechselbare Batterie als Sicherheitsrisiko eingestuft, nachdem sie zahlreiche besorgte Berichte von Verbraucher:innen erhalten hatten.

Bei den Batterien besteht Verschluckungsgefahr

So wäre es zum Beispiel für Kleinkinder ohne Weiteres möglich, an die Batterie heranzugelangen, was eine große Gefahr für die Gesundheit des Kindes wäre, da es sich an dem Kleinteil verschlucken könnte. Daraufhin wurde das Gadget von dem australischen Händler Officeworks vorsorglich aus dem Sortiment entfernt, sodass Kund:innen dort keine AirTags mehr kaufen können.

Laut Berichten kommen in Australien jede Woche etwa 20 Kinder in Notaufnahmen, weil sie die CR2032-Knopfzellen verschluckt haben, die auch in Apples AirTags verbaut sind.

Apples Airtags können eine Vielzahl von Funktionen erfüllen, die die zu einem nützlichen Begleiter im Alltag machen. Eine Übersicht über alle Features findest du hier. Es gibt allerdings auch Probleme, wie zum Beispiel einen äußerst frechen Trick, der ein hohes Missbrauchspotenzial bei den AirTags bietet.

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