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Amazon Alexa: 5 Funktionen solltest du nie nutzen – „besser ausschalten“

Smarte Lautsprecher mit der digitalen Assistenz sind äußerst praktisch. Dennoch, so Fachleute, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Nicht jede Funktion ist nämlich uneingeschränkt empfehlenswert.

Amazons Alexa steht am Echo und auf dem Handy zur Verfügung. © imago images/STPP

Der vergangene Black Friday dürfte vielen einen Echo-Lautsprecher und damit Amazons Alexa beschert haben. Die Geräte sind unter anderem so attraktiv, weil es inzwischen hunderte Sprachbefehle dafür gibt. Daneben bringen Smart Speaker und die digitale Assistenz zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen mit. Glaubt man Expert*innen, soll es allerdings sinnvoll sein, einige davon wieder abzuschalten.

Achtung bei Amazons Alexa: Schalte das besser ab

Denn: Nicht alles, was Amazons Echo kann, ist auch hilfreich. Im Gegenteil, so manch eine Alexa-Funktion kann ein ungutes Gefühl hinterlassen oder einfach die Performance des Gerätes behindern. Deaktivierst oder änderst du die folgenden Einstellungen für Amazons Alexa, lässt sich so manches Problem lösen. Das raten auch die Expert*innen von Home&Smart.

#1: Schalte die Alexa-Funktion zum Abhören ab

Dein Amazon Echo kann so eingestellt sein, dass Sprachaufnahmen zu Forschungszwecken verwendet werden dürfen. Dazu werden diese anonymisiert an Amazon-Mitarbeiter*innen geschickt, die sie anhören. Kritik daran ist bereits laut geworden, weil durch solche Sprachaufnahmen ganze Adressen von Nutzern ermittelbar sein sollen.

Um diese Praxis zu ändern, kannst du in deiner Alexa-App auf „Mehr“ tippen, die Alexa-Einstellungen aufrufen und „Alexa Datenschutz“ öffnen. Dort schaltest du die Alexa-Funktion einfach aus. Auch über dein Amazon-Konto unter „Meine Inhalte und Geräte“ ist das möglich.

#2: Beschränke die Zugriffe der Alexa-Skills

Auch deine genutzten Alexa-Skills können in Sachen Privatsphäre problematisch sein. Wie bei Apps auf deinem Handy, greifen nämlich auch diese Alexa-Funktionen auf verschiedene Daten zu, die von deiner Adresse bis hin zu deinen Zahlungsinformationen bei Amazon Prime reichen können.

Es kann also nicht schaden, diese Alexa-Einstellungen anzupassen, ebenfalls über das „Alexa Datenschutz“-Menü. Dort findest du den Punkt „Skill-Berechtigungen verwalten“.

#3: Deaktiviere zu viel Nachfragen

Redet dir Alexa zu viel, kannst du durch das Einschalten des Kurzmodus damit Schluss machen. Die Alexa-Funktion erlaubt es der digitalen Assistentin nur noch, in Tonsignalen oder Kurzantworten zu reagieren, anstatt deine Fragen nachzuplappern. Gerade bei simplen Aktionen, wie dem Ein- oder Ausschalten gekoppelter Geräte, kann diese Alexa-Einstellung von Vorteil sein.

  • Alexa-App > Einstellungen > Alexa-Sprachantworten > Kurzmodus

#4 Lasse die Folgefragen von Alexa nicht zu

Nutzt du regelmäßig deinen Echo-Lautsprecher, ist dir vielleicht schon eines aufgefallen. Im Anschluss an eine Frage stellt Alexa eine weitere. Manchmal ist diese Alexa-Funktion hilfreich, oft genug stört sie aber auch. Abschalten kann also mindestens für den Seelenfrieden nützlich sein.

  • Alexa-App > Geräte > Einstellungen (Zahnrad rechts oben) > Aufmerksamkeitsmodus

#5 Stelle die Kamera-Funktion ab

Wer ein Echo Show besitzt, befindet sich auch im Fokus einer Kamera. Ist sie nicht in Benutzung, empfehlen die Expert*innen von Home&Smart, diese zumindest abzudecken. Abschalten ist natürlich noch effektiver.

Die potenzielle Gefahr durch eine gehackte Kamera beobachtet zu werden, ist nämlich größer als du vielleicht vermutest. Eine Deaktivierung kannst du zudem ganz leicht mechanisch am Gerät vornehmen. Du musst also nicht extra eine Software-Einstellung vornehmen.

Fazit: Nicht jede Alexa-Funktion muss sein

Willst du deinen Amazon Echo sicherer und/oder bequemer nutzen, kann es nicht schaden, einige Alexa-Funktionen anzupassen oder gleich zu deaktivieren. Hast du die entsprechenden Alexa-Einstellungen vorgenommen, darfst du dich über deutlich mehr Privatsphäre und eine bessere Bedienung freuen. Übrigens: Dein Amazon Echo hat eine Funktion, die nicht einmal die Alexa-App kennt.

Quellen: Home&Smart, eigene Recherche

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