Seit geraumer Zeit schon kursiert das Gerücht, Apple werde seine neuen A16 Bionic-Chipsätze lediglich bei den Pro-Modellen des iPhone 14 einsetzen. Das Basis- sowie das Max-Modell sollen indes auf den A15-Chip der letzten Flaggschiff-Generation zurückgreifen. Neuen Berichten zufolge sollen auch Einsteiger- und Mittelklasse-iPhones künftig keinen Zugang mehr zu den neuesten Chips erhalten.

iPhone 14 & Max mit alten Chips

Voraussichtlich werden die Nicht-Pro-Geräte aber nicht nur in puncto Chips ihre Vorgänger nachahmen. Auch am Design soll sich gegenüber dem iPhone 13 nur wenig ändern. Intern sind bisherigen Gerüchten zufolge nur kleinere Upgrades geplant.

„Der neueste A16-Prozessor wird exklusiv für zwei iPhone 14 Pro/High-End-Modelle zur Verfügung stehen“, schreibt nun auch der bekannte Brancheninsider Ming-Chi Kuo in einem Blogeintrag auf Medium. Dadurch werde Apple den Anteil der Auslieferungen von High-End-Modellen in der zweiten Hälfte 2022 auf bis zu 60 Prozent steigern können – verglichen mit zuvor bis zu 50 Prozent.

Dieser Anstieg komme vor allem den Zulieferern für Komponenten der Rückkamera zugute, insbesondere Sony, Largan, Alps und LG Innotek.

Teile der Kundschaft könnten abwandern

Für Apple selbst ist diese Umstrukturierung an der Strategie um das iPhone 14 durchaus nachvollziehbar. Immerhin würde ein steigender Anteil von verkauften Pro-Modellen auch die Umsätze nicht unwesentlich beeinflussen. Unter den Kundinnen und Kunden könnte die Entscheidung aber zu Unmut führen.

So gehören auch die Basismodelle des Unternehmens aus dem kalifornischen Cupertino nicht gerade zu den günstigsten Smartphones am Markt. Nun auch die Mittelklasse der Flaggschiff-Serie abzuschwächen könnte die Kundschaft zwar zu den High-End-Modellen treiben, doch besteht auch ein nicht zu ignorierendes Risiko, dass sie abwandern. Denn mit den stetig steigenden Preisen können sich einige Menschen den Aufstieg zum iPhone 14 Pro (Max) schlicht nicht leisten.

Quelle: Medium/Ming-Chi Kuo

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