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Vorsicht: Bei 3 Geräten solltest du nie den Stecker ziehen – jeder hat sie zu Hause

Kaum benutzten Gerätschaften komplett den Strom zu entziehen, ist nicht immer die beste Lösung. Manchen Exemplaren schadest du damit sogar.

Elektrogeräte an der Steckdose
Unter deinen Elektrogeräten verbergen sich auch Stromfresser. © Виктория Котлярчук - stock.adobe.com

Der Standby-Modus ist nicht die beste Möglichkeit, Strom zu sparen. Es lohnt sich nämlich durchaus, auch einmal ganz den Stecker zu ziehen. Was viele allerdings nicht wissen: Die Art der Elektrogeräte ist dabei entscheidend. Manche bekommen Probleme, wenn ihnen die Energiezufuhr abgeschnitten wird.

Stecker ziehen oder ausschalten? Es gibt einen Unterschied

Ob du den Stecker ziehst oder den Schalter zum Deaktivieren betätigst, macht durchaus einen Unterschied. Zumindest für den Geldbeutel. Denn: Viele Elektrogeräte verbrauchen auch dann noch Strom, wenn sie ausgeschaltet sind.

Dazu gehören zum Beispiel Fernseher, Radios, LCD-Monitore, schnurlose Telefone und Co. Deren rote LEDs zeigen sehr deutlich, dass noch Energie fließt, nachdem sie ausgestellt wurden. Man spricht dabei von „Phantomladung„.

Willst du Strom und Geld sparen, lohnt es sich auf den ersten Blick, den Stecker zu ziehen, statt die Elektrogeräte nur auszuschalten. Wichtig ist dabei allerdings die Reihenfolge. Um Schäden zu vermeiden, solltest du nämlich immer zuerst den Schalter und dann den Stecker verwenden.

Stecker nie ziehen: Vorsicht bei 3 Elektrogeräten

Nicht alle Elektrogeräte vertragen es allerdings, komplett vom Netz genommen zu werden. Das kann an ganz verschiedenen Dingen liegen. Mal ist es durch ihre Funktionsweise bedingt, mal durch ihre Programmierung. Die Gründe dafür leuchten aber in jedem Fall ein.

#1 Drucker (Tinte)

In Sachen Strom fallen Tintenstrahldrucker zunächst wenig ins Gewicht. Dem Elektrogerät den Strom zu entziehen, ist also an der Stelle schon nicht nötig. Es gibt allerdings ein tatsächliches Problem, das entsteht, wenn der Drucker nicht über den Powerknopf ausgestellt, sondern vom Strom getrennt wird.

Im eingeschalteten Zustand ist er in Druckbereitschaft und der Druckkopf nicht im Ruhezustand. Wird dann der Stecker gezogen, bleibt dieser im Prozess stehen ohne herunter zu fahren, wie es beim regulären Ausschalten der Fall wäre.

Das ähnelt einem Reset, das heißt der Tintenstrahldrucker startet komplett neu und geht davon aus, der Druckkopf wurde seit längerem nicht verwendet. Also wird er gereinigt und verbraucht dafür eine große Menge an Tinte.

Weitere Drucker-Tipps

#2 WLAN-Router

Jederzeit mit Internet versorgt zu sein, ist der Vorteil von stetig aktiven FritzBoxen, Speedport-Geräten und Co. Zwar kann es sich lohnen, den WLAN-Router nachts auszuschalten. Das aber nur, wenn du keine weiteren, wichtigen Geräte daran gekoppelt hast.

Wer Festnetztelefon, Anrufbeantworter und/oder Smart-Home-Elektrogeräte darüber betreibt, sollte dem Router besser nicht den Stecker ziehen. Diese sind dann nicht verfügbar oder machen sogar Probleme, wenn das Gerät wieder mit Strom versorgt wird. Gerade ältere Personen, die auf funktionierende Telefonie angewiesen sind, nehmen davon also besser Abstand.

#3 OLED-Fernseher

Moderne TV-Geräte wie OLED-Fernseher stören sich daran, wenn der Stecker gezogen wird. Das hängt damit zusammen, dass die Pixel im Hintergrund automatisiert aktualisiert werden. Ein regelmäßiges Trennen vom Netz würde diesen Prozess unsachgemäß unterbrechen und könnte zu Schäden beziehungsweise einer Beeinträchtigung der Bildqualität führen.

Am besten informierst du dich im Vorfeld beim Hersteller, ob du das Elektrogerät über den Powerknopf ausschaltest oder ob es erlaubt ist, den Stromzugang komplett zu trennen.

Quellen: eigene Recherche

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