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Vorsicht bei Einkaufen: Ausgerechnet Jeff Bezos warnt plötzlich vor teurer Elektronik – „behalte dein Geld“

Jeff Bezos hat in einem Interview mit CNN dazu geraten, hohe Ausgaben für Fernseher und andere teure Produkte aufzuschieben.

© imago images/UPI Photo

Milliardär Jeff Bezos: Das ist der Amazon Gründer

Der Amazon-Grüner Jeff Bezos gründete 1994 den Online-Buchhandel. Heute wird sein Vermögen auf 188 Milliarden Dollar geschätzt. Im Feburar 2020 tritt er als Chef von Amazon zurück: Bezos will mehr Zeit in andere Projekte investieren.

In Washington gab Jeff Bezos im Rahmen eines exklusiven Interviews mit CNN Tipps wie Konsumenten und Unternehmen am besten mit der aktuell angespannten wirtschaftlichen Lage umgehen können.

Jeff Bezos: Keine großen Einkäufe machen

Bezos ermahnte Konsument*innen, Ausgaben für kostenintensive Produkte aufzuschieben. Dazu zählt der Amazon-Chef teure Artikel wie neue Autos, Fernseher und Haushaltsgeräte, berichtet CNN. Diesen Tipp gab Bezos im Gespräch mit der Moderatorin Chloe Melas.

„Mein Rat für die Menschen (…) ist, nehmt etwas Risiko vom Tisch. Wenn sie einen Kauf tätigen, nehmen sie sich vielleicht etwas zurück. Versuchen sie etwas Risiko zu minimieren in ihrem Leben.

Wenn sie als Individuum darüber nachdenken, einen großen Fernseher zu kaufen, behalten sie ihr Geld.“

Jeff Bezos, CNN-Interview

Kleinen Unternehmen rät der Milliardär dagegen, in der gegenwärtig unsicheren Zeit auf große Kapitalausgaben oder Akquisitionen zu verzichten. Auf diese Art sei es allen möglich, etwas „Löschpulver“ zurückzubehalten, sollte der wirtschaftliche Abschwung weiterhin anhalten.

Amazon entlässt 10.000 Angestellte

Interessant ist die Empfehlung von Bezos, weil diese bei ausreichender Anwendung von Konsumentenseite auch weniger Einnahmen von Amazon bedeuten dürfte. Das Unternehmen steckt dabei aktuell selbst in der Krise. Als erste Aktiengesellschaft hat er eine Billion US-Dollar an Marktkapitalisierung eingebüßt, wie unter anderem Heise berichtet.

Als eine Konsequenz streicht Amazon 10.000 Arbeitsplätze. Ebenfalls ein Größenrekord in der Geschichte des Unternehmens. Zusätzlich untersucht man bestehende Geschäftszweige auf ihr Profitabilität. Das könnte sich beispielsweise auf künftige Alexa-Updates auswirken.

Quellen: CNN, Heise

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