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Alexa: Amazon zieht in wenigen Wochen den Stecker – eine wichtige Funktion fällt dann weg

Für Fans der Sprachassistenz macht sich bald bemerkbar, dass der Großkonzern dahinter wirtschaftlich nicht mehr ganz so gut aufgestellt ist. Ein Feature können sie dann nicht mehr nutzen.

Amazon Alexa App und Smartspeaker
u00a9 Anthony Brown - stock.adobe.com

Amazon Alexa-Störung: Die besten Lösungen für typische Probleme

Alexa reagiert nicht mehr auf deine Stimme? Das kann drei Gründe haben.

In diversen Haushalten sind Amazons Alexa und ihre App bereits vertreten. Ohne die Anwendung lässt sich der smarte Echo-Lautsprecher beispielsweise nicht einrichten. Mobil ist die digitale Assistentin deshalb ebenfalls von großer Bedeutung. Genau an dieser Stelle soll allerdings schon am 31. März 2023 eingespart werden.

Amazon schränkt Alexa-App ein: Built-In fällt weg

Die Tech-Branche steckt schon seit einigen Monaten sichtbar in einer Krise, die auch einen Giganten wie das Unternehmen von Jeff Bezos nicht ohne Spuren zurücklässt. Schon Ende 2022 wurde bekannt, dass rund 10.000 Angestellte entlassen werden sollten. Das führte am Ende auch zu spezifischen Einschnitten bei beliebten Produkten, wie der Alexa-App.

Im Rahmen der Schwierigkeiten hatte das Unternehmen deshalb damit begonnen, die Profitabilität verschiedener Bereiche bei Amazon zu prüfen. Darunter auch die Arbeit an Amazons Sprachassistenz.

Wie Geekwire berichtet, kündigte man an, eine essentielle Funktion der digitalen Assistentin, die Android-Handys betrifft, einzustampfen. Dabei handelt es sich um das als „Alexa Built-In“ bekannte Feature.

Dieses erlaubt es bei ausgewählten Smartphones, Alexa zu aktivieren und damit zu interagieren, egal ob die App geöffnet ist und egal, wo sich Nutzer*innen auf ihrem Smartphone befinden. Selbst über den Sperrbildschirm ist das gegenwärtig möglich.

Diese Handy-Modelle sollen betroffen sein

Zum 31. März 2023 will Amazon die Alexa-Funktion abschalten. Danach ist es Nutzer*innen nur noch möglich, über die geöffnete Anwendung mit Alexa zu sprechen und ihr Befehle zu geben. Ein Sprecher bestätigte das Vorhaben, wie Geekwire zitiert:

„Wir prüfen regelmäßig unsere Features, um sicherzustellen, dass wir in Dienste investieren, die unsere Kunden erfreuen, und haben entschieden, den Support für dieses Feature auslaufen zu lassen.“

Amazon-Sprecher

Zu den davon betroffenen Geräten gehören The Street zufolge nicht wenige Android-Geräte. Darunter die zahlreichen OnePlus-Modelle, aber auch Smartphones von LG und Sony:

  • LG G8 ThinQ
  • LG Stylo 5
  • Moto G7
  • Moto G7 Power
  • Motorola Edge
  • OnePlus 10T
  • OnePlus 10 Pro
  • OnePlus 9
  • OnePlus 9 Pro
  • OnePlus 8
  • OnePlus 8 Pro
  • Sony Xperia 1

Quellen: Geekwire, The Street

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