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„Top Gear“-Star wehrt sich gegen Elektroautos – „Benziner fahren, bis ich sterbe“

Der britische Moderator Jeremy Clarkson ist für seine Liebe zu Autos bekannt. Stromer sind davon aber offenbar ausgeschlossen.

© Getty Images/Gianfranco Calcagno/FilmMagic

Der Audi Q4 e-tron im Test // IMTEST

Zwischen Q3 und Q5 passt genau ein Elektroauto: der Audi Q4 e-tron. Das Elektro-SUV punktet mit kompakten Maßen und großem Innenraum. IMTEST hat es Probe gefahren.

Im Jahr 2002 erlebte das Automagazin „Top Gear“ seine Premiere. Durch die erfolgreichste Sendung der BBC erlangte auch Moderator Jeremy Clarkson große Bekanntheit unter Auto-Fans. Umso schwerer wiegt für viele sein Wort, wenn es um Branchenneuheiten geht. Elektroautos ist Clarkson im Rahmen seiner Show schon einige gefahren, anschaffen will er sich dennoch keins.

Jeremy Clarkson: „Ich werde nie ein Elektroauto haben“

So ziemlich jeder größere Automobilkonzern bietet mittlerweile elektrische Modelle an. Selbst Tesla, dessen CEO Elon Musk fortwährend durch neue Skandale auf sich aufmerksam macht und vielfältige Kritik einheimst, bricht nach wie vor einen Branchenrekord nach dem anderen.

Nichtsdestotrotz sind Stromer auch in der Autonation Deutschland noch nicht so richtig angekommen. Eine neue Allensbach-Umfrage für die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) ergab etwa, dass die Mehrheit glaube, Elektroautos würden sich im Laufe des Jahrzehnts durchsetzen. Allerdings halte dies gerade mal ein Anteil von 22 Prozent der Befragten für wünschenswert.

„Ich werde nie ein Elektroauto haben“, erklärte nun auch Jeremy Clarkson in einem Video, das mitunter auf dem TikTok-Kanal Drivetechdaily landete. „Ich kann sehen, dass die Leute sie mögen, dass sie interessant sind und… Ich würde nur nie ein Auto fahren wollen, das vorne oder hinten keinen schönen Sound hat, und das ist bei Benzin der Fall. Ich bin fast 60, also kann ich Benziner fahren, bis ich sterbe.“

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Das Problem mit den Stromern

Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter, die den fehlenden Klang der Verbrennungsmotoren durch aufwändige Lautsprechersysteme ersetzen wollen. Ganz dasselbe ist das natürlich nicht, doch soll es eingefleischten Verbrenner-Fans den Übergang erleichtern. Aus der Allensbach-Umfrage ging allerdings auch hervor, dass das längst nicht das größte Problem der in Deutschland lebenden Menschen ist.

Demnach zweifeln viele von ihnen die Umweltbilanzen der elektrischen Fahrzeuge an. Gründe dafür sind neben dem in das System eingespeisten Kohlestrom mitunter Abbau und Nutzung seltener Metalle wie Kobalt und Lithium. Eine neuartige Batterie für Elektroautos stammt aus China und soll ebendieses Problem aus der Welt schaffen. Anstelle von Lithium nutzt sie eine Natriumbasis und auch auf Kobalt kann sie gänzlich verzichten.

Quelle: TikTok/Drivetechdaily

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