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Diesen Gefahren sind Igel und Insekten durch Mähroboter ausgesetzt

Igel, Insekten und Mähroboter sind keine Freunde. Erfahre jetzt, welche Gefahren existieren und wie du sie vermeiden kannst.

Zwei Igel und Mähroboter
u00a9 Frank Gu00e4rtner - stock.adobe.com

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Es ist durchaus bekannt, dass Mähroboter für Igel und Insekten nicht ungefährlich sind. Wir informieren dich, wo die aktiven und passiven Gefahren lauern und geben dir einige nützliche Tipps an die Hand, mit denen du die Tiere in deinem Garten schützen kannst.

Mähroboter und ihre Auswirkungen auf Igel

Igel sind nachtaktive Tiere und suchen hauptsächlich während der Nachtstunden nach Futter. Auch wenn ihre Stacheln sie vor vielen Gefahren schützen, stellen Mähroboter für sie eine ernste Gefahr dar.

Die Hauptgefahr für Igel durch Mähroboter besteht in der Verletzungsgefahr. Mähroboter schneiden das Gras mit scharfen Klingen, die sich schnell drehen. Wenn ein Igel sich im Weg des Mähroboters befindet, kann er leicht verletzt werden. Schnittwunden und tiefe Verletzungen sind möglich, die häufig zum Tod des Tieres führen.

Mähroboter können auch indirekte Auswirkungen auf Igel haben. Durch das häufige Mähen des Rasens wird der Lebensraum und die Nahrungsquellen der Igel reduziert. Das dichte Gras bietet ihnen neben Schutz auch Nahrung, da es Insekten und andere Kleintiere beherbergt. Ein ständig kurz gehaltener Rasen ist für Igel weniger attraktiv und kann dazu führen, dass sie ihren Lebensraum verlassen müssen.

Auswirkungen von Mährobotern auf Insekten

Nicht nur Igel sind von den Mährobotern betroffen, auch Insekten können unter dem Einsatz leiden. In den folgenden Abschnitten zeigen wir dir die möglichen Gefahren für Insekten.

Wie auch schon bei Igeln der Fall, können Mähroboter Insekten direkt verletzen oder töten. Besonders gefährdet sind bodennahe Insekten wie Ameisen oder Käfer, aber auch größere Insekten wie Schmetterlinge und Bienen können betroffen sein, wenn sie sich zum Zeitpunkt des Mähens in Bodennähe aufhalten und nicht schnell genug flüchten.

Hinweis: Vor der Anschaffung eines smarten Gartenhelfers solltest du dich mit den häufigsten Mähroboter-Problemen auseinandersetzen, denn der Umweltschutz ist nur eines davon.

Die indirekten Auswirkungen von Mährobotern auf Insekten sind so vielfältig wie eindeutig. Durch das häufige Mähen wird die Pflanzenvielfalt reduziert, da viele Pflanzenarten keine Chance haben, sich zu etablieren. Dies führt zu einer geringeren Nahrungsquelle für Insekten, da weniger Blüten zur Verfügung stehen.

Daraus resultiert gleichzeitig eine Nahrungsknappheit für Insekten, die sich von kleineren Insekten ernähren, wie Maehroboter Guru berichtet. Zudem werden Insektenhotels oder Nistplätze zerstört, die sich im Rasen befinden.

4 Tipps zum Schutz von Igeln und Insekten

Es gibt einige Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um Igel und Insekten vor Mährobotern zu schützen. Hier sind vier Tipps, die die negativen Auswirkungen minimieren:

#1 Geeignete Mähzeiten wählen

Da Igel nachtaktiv sind, ist es sinnvoll, den Mähroboter nur tagsüber arbeiten zu lassen. So wird die Wahrscheinlichkeit, dass ein Igel dem Mähroboter in die Quere kommt, deutlich reduziert.

Tipp: Soll es ein eher günstiger Mährobotern🛒 sein? Online findest du einige Modelle, die auch in geringen Preisklassen durchaus zu überzeugen wissen.

#2 Mähfrequenz reduzieren

Eine zu häufige Nutzung des Mähroboters kann Lebensraum und Nahrungsquellen für Igel und Insekten zugleich reduzieren. Daher ist es empfehlenswert, die Mähfrequenz anzupassen und, falls möglich, zu reduzieren. Das gibt Pflanzen und Insekten mehr Zeit, sich zu erholen und reduziert gleichzeitig den Stromverbrauch deines Mähroboters.

#3 Bereiche im Garten für Igel und Insekten reservieren

Es ist ratsam, bestimmte Bereiche des Gartens als Rückzugsort für Igel und Insekten zu reservieren. Diese Flächen sollten nicht von Mährobotern bearbeitet werden und können zum Beispiel mit einer Wildblumenwiese, einem Laubhaufen oder einem Igelhaus gestaltet werden.

#4 Mähroboter mit Kollisionsschutz verwenden

Einige Gartenhelfer, wie die meisten Gardena-Mähroboter, verfügen über einen Kollisionsschutz, der verhindert, dass sie gegen Hindernisse fahren oder Tiere verletzen. Achte beim Mähroboter kaufen darauf, dass er über solche Sicherheitsfunktionen verfügt. In vielen Fällen lassen sich solche Sicherungsschürzen auch nachrüsten oder sogar selber bauen.

Quelle: Maehroboter Guru, eigene Recherche

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