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Elektroautos: Citroën verpasst seinen Stromern überraschend größere Batterien

Stellantis und Citroën arbeiten zusammen, um die Elektroautos des französischen Konzerns zu verbessern. Der erste Schritt ist bereits getan.

Logo auf dem Kühlergrill eines Citroën
u00a9 Belish - stock.adobe.com

Elektroautos für unter 18-Jährige // IMTEST

Noch keine 18 Jahre alt aber Lust auf Mobilität? Mit diesen kleinen Elektroautos ist das möglich.

Der französische Autohersteller Citroën hat kürzlich angekündigt, dass er seine Elektroautos ë-C4 und ë-C4 X mit einer größeren Batterie und einem neuen Antriebssystem aufrüstet. Der Schritt ist Teil der Strategie des Unternehmens, seinen Kundinnen und Kunden den Umstieg auf E-Fahrzeuge einfacher und stressfreier zu machen.

Elektroautos bald mit mehr Power

Die bisherigen Modelle waren mit 100 Kilowatt (kW) Leistung und einer lediglich 50 Kilowattstunden (kWh) starken Batterie ausgestattet, die nun auf 115 kW Leistung und eine 54-kWh-Batterie aufgerüstet wurden. Der neue Antrieb wird zunächst nur für die Shine-Variante erhältlich sein. Der Hersteller behauptet jedoch, dass die Reichweite der Fahrzeuge laut WLTP um 17 Prozent von 360 auf 420 Kilometer steigen werde. Durch Verbesserungen der Effizienz soll auch der durchschnittliche Energieverbrauch auf 12 kWh/100 km sinken.

Trotz des Upgrades werden die Ladezeiten gleich bleiben. Selbst bei den Modellen mit der größeren Batterie soll die Batterie mit 100 kW in 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufgeladen werden können. Der neue 115-kW-Motor ist eine Eigenentwicklung von Stellantis und dem japanischen Antriebsunternehmen Nidec und wird von einem Joint Venture der beiden Unternehmen in Trémery hergestellt.

Der zusätzliche Energiegehalt der neuen Batterie wurde dank einer neuen Generation von Zellen bei gleichem Bauraum möglich. Stellantis behauptet, dass es die einzige „Mainstream-Marke“ sei, die zwei Elektrofahrzeuge im C-Segment anbietet. „Diese beiden Elektroantriebe sind das Herzstück der Elektrifizierungsstrategie von Citroën, die den Übergang zu Elektroautos erleichtern und stressfrei gestalten soll.“

Nicht neu, aber effektiv

Sie hätten dieselbe Philosophie, „nämlich eine durchdachte Wahl der Batteriegröße und eine Schnellladekapazität von 100 kW, die eine wettbewerbsfähige Preispositionierung unterstützen und gleichzeitig eine große Vielseitigkeit in der Nutzung bieten“, schrieb das Unternehmen in seiner Presseerklärung. Stellantis machte jedoch keine Angaben zu den Preisen für die verbesserten Modelle.

Der 115 kW starke Elektroantrieb ist für die Stellantis-Gruppe nicht neu und wird bereits im Peugeot e-208 und im DS 3 E-Tense eingesetzt. Der Jeep Avenger und in Zukunft auch der vollelektrische Peugeot 308 und 308 SW werden ebenfalls mit dieser Kombination aus Elektroantrieb und Batterie ausgestattet sein.

Quelle: Stellantis

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