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Nach Reichweitentest: Neues Elektroauto stellt vermeintliches Rekord-Modell in den Schatten

Einige Elektroautos zeichnen sich durch Luxus aus, andere durch ihre Reichweite. Tesla kann beide Merkmale vereinen.

Elektroauto-Batterie
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Elektroautos für unter 18-Jährige // IMTEST

Noch keine 18 Jahre alt aber Lust auf Mobilität? Mit diesen kleinen Elektroautos ist das möglich.

Das Tesla Model S Long Range hat in einem jüngsten Reichweitentest einen neuen Rekord gesetzt, indem es die Distanz aller zuvor getesteten Fahrzeuge übertraf. Dieses Elektroauto erzielte eine bemerkenswerte Distanz von 672 Kilometern, was 38 Kilometer mehr ist als die vom Hersteller für dieses Modell angegebene Reichweite.

Elektroautos: Tesla für lange Strecken

Diese Rekordfahrt des Model S Long Range folgt auf eine starke Leistung bei den Wintertests, bei denen das Fahrzeug 530 km zurücklegte. Das entspricht einer Abweichung von minus 16 Prozent von der angegebenen Reichweite. Diese Zahlen zeigen, welchen Einfluss die unterschiedlichen Wetterbedingungen auf die Reichweite eines Elektrofahrzeugs haben können.

Noch weiter kommt nur der Fisker Ocean Extreme. Ihm spricht der Hersteller eine beeindruckende kombinierte WLTP-Reichweite von bis zu 707 Kilometern zu.

Bei den Reichweitentests der norwegischen Fachzeitschrift Motor.no kamen viele Fahrzeuge nahe an ihre WLTP (Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure)-Werte heran. Doch überraschenderweise wichen einige Elektroautos sogar bei warmem Sommerwetter um mehr als 15 Prozent ab. Anders als bei früheren Tests im Sommer, bei denen die Ergebnisse in der Regel über den Schätzungen lagen, war das dieses Mal nicht der Fall.

Bergauf mit Schwierigkeiten

Während der Tesla zumindest als klarer Sieger hervorging, hatten mehrere Fahrzeuge während der bergauf führenden Strecke von Dombås nach Dovrefjell mit Herausforderungen zu kämpfen. Dem Subaru Solterra und dem BYD Atto 3 zum Beispiel ging nach circa 360,5 beziehungsweise 364 Kilometern (km) die Ladung aus.

Der Solterra, im Grunde ein Zwilling des bekannteren Toyota bZ4X, zeigte eine interessante Wendung in dieser Familiengeschichte. Trotz der ähnlichen Bauweise schaffte es der Toyota bZ4X, in den Bergen ein paar Kilometer mehr zurückzulegen. Etwa zur gleichen Zeit blieb auch der Jeep Avenger nach 363 km stehen.

Insgesamt wiesen fünf Elektroautos eine negative Abweichung von etwa 15 Prozent von ihrer angegebenen Reichweite auf: der BYD Han, der Nio EL7, der Toyota bZ4X mit Frontantrieb, der BYD Atto 3 und der Subaru Solterra. Auf der anderen Seite wies das allradgetriebene bZ4X-Modell von Toyota eine geringe Abweichung vom WLTP auf und zeigte beeindruckende Effizienzwerte, was die erfolgreichen Bemühungen von Toyota zur Verbesserung seiner EV-Technologie beweist.

Quelle: Motor.no

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