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Kurios: Neues Elektroauto von Fiat überrascht mit 2 bizarren Merkmalen

Man könnte glauben Fiat hat sich bei der Ankündigung des neuen Elektroautos einen Spaß erlaubt. Doch tatsächlich meint der Autobauer das ernst.

© Tobias Arhelger - stock.adobe.com

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Elektroautos kommen herkömmlichen Verbrennern bezüglich der Reichweite immer näher. Hier werden die Spitzenreiter vorgestellt.

Das neue Elektroauto von Fiat, welches 2024 den Markt erobern soll, kommt unter anderem in einer besonderen Ausstattungsvariante daher. Der Zweisitzer verfügt darin nicht einmal über Türen.

Neues Elektroauto von Fiat soll Dolce Vita verkörpern

„Elektrisierende urbane Mobilität mit einem einzigartigen Geschmack von Dolce Vita“, titelt der Autobauer sein eigenes Elektroauto-Modell. Der kleine Zweisitzer scheint diesem Motto auch treu zu werden. In einem sanften Minz-Farbton strahlt er auf Pressefotos wahrlich Urlaubsstimmung aus.

Dabei ist er tatsächlich für die Stadt entworfen. Der kleinere Innenraum, der verbesserte CO2-Fußabdruck durch den Elektrobetrieb sowie die geringere Betriebslautstärke würden in urbanen Gegenden einen spürbaren Unterschied machen. „Topolino ist eine ideale Lösung für die Mobilität in der Stadt und im Nahbereich, da es dank seines elektrischen Charakters überall hinkommt.“, preist Fiat das Modell an.

Fiat Topolino
Richtig gesehen: Den Fiat Topolino gibt es ohne Türen. © Fiat

Alternativ mit Dusche und ohne Türen

Doch auch für einen Ausflug aufs Land oder an den Strand scheint das Elektroauto gewappnet, dank zweier interessanter Designentscheidungen. Interessierte können sich nämlich für „das süße Leben“ eine Dusche nachrüsten oder die Türen gegen Seile austauschen lassen.

Hierbei handelt es sich genauer gesagt um die zweite Ausführung des neuen Elektroautos. In der Herkömmlichen bleiben die Türen an Ort und Stelle und auch eine Dusche fehlt dem Gefährt. Mit diesen zwei bizarren Entscheidungen scheint man vor allem die jüngere Zielgruppe ansprechen zu wollen:

„Der Fiat Topolino wird junge Menschen dazu bringen, sich wieder in das ‚Auto‘ zu verlieben, und die Generation Z faszinieren, ein junges Publikum, das Nachhaltigkeitsthemen sehr schätzt und einen starken Wunsch nach umweltfreundlichen Fahr- und Transportlösungen hat.“

Fiat

Die Pressemitteilung hebt zudem hervor, dass man das Auto bereits ab 16 Jahren fahren kann. Ob das kleine Gefährt jedoch nicht womöglich den preislichen Rahmen für das erste, elektrische Fortbewegungsmittel sprengt, bleibt abzuwarten. Bisher steht lediglich fest, dass es 2024 in Großbritannien starten soll. Laut Informationen von Ecomento soll er sogar schon Ende 2023 nach Deutschland kommen. Aber es ist fraglich, ob ein Modellstart im tiefsten Winter optimal wäre.

Quelle: Fiat, Ecomento

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