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Elektroautos: Hersteller „zerlegt“ Konkurrenten und findet Unglaubliches

Verschiedene Hersteller von Elektroautos kämpfen um die weltweite Marktführerschaft. Dazu nimmt man sich gegenseitig genau unter die Lupe und schaut sich gegenseitig auch mal wortwörtlich unter die Haube.

Grafik eines Elektroautos an einer Ladesäule.
© Bildwerk - stock.adobe.com

Elektroautos für unter 18-Jährige // IMTEST

Noch keine 18 Jahre alt aber Lust auf Mobilität? Mit diesen kleinen Elektroautos ist das möglich.

Für so ziemlich alle Fahrzeughersteller gilt es jetzt, den Wechsel auf die Produktion von Elektroautos möglichst nahtlos und erfolgreich zu vollziehen. Durch die vergleichsweisen neuen Technologien, die dabei zum Einsatz kommen, können sich Unternehmen, die früher keine Rolle im Mobilitätsgeschäft spielten, jetzt punkten. Andere wiederum drohen, ins Hintertreffen zu geraten. Diese müssen dann die Konkurrenz genau inspizieren – und manchmal wortwörtlich auseinandernehmen.

Elektroautos: Toyota ganz begeistert von Tesla

Geht es nach dem reinen Produktionsvolumen, ist Toyota weltweit der größte Fahrzeughersteller. Damit das aber so bleibt, muss das japanische Unternehmen im Bereich der Elektroautos technisch stärker aufholen. Zu dieser Erkenntnis gelang man laut Automotive News (Paywall, via EFAHRER) unter anderem auch, weil man kürzlich ein Tesla Model Y auseinandergenommen hat und genau inspiziert hat.

Was das Ingenieursteam dabei vorfand, beschreibt es als „unglaublich“. Schaut man unter die Oberfläche, würde sich ein regelrechtes „Kunstwerk“ darunter offenbaren und dabei wurde ersichtlich, dass man bei Toyota insbesondere in puncto Design und Produktion von Stromern hinterherhinkt.

Auch gut zu wissen: Im Wagen können weit mehr Features stecken, als man zunächst annehmen möchte. Auch im Tesla gibt es drei versteckte Einstellungen, die man direkt ausprobieren sollte.

Teslas Produktionsweise von Toyota gelobt

Teslas Giga-Casting-Verfahren wird dabei besonders hervorgehoben. Das erlaubt es, Front- und Heckbereiche des Fahrzeugs als lediglich zwei große Einzelteile zu produzieren. Auch die eigene Strukturbatterie sorgte für Staunen: Statt diesen im Rahmen zwischen die Achsen zu positionieren, sind die Akkus bei neuen Autos in die Fahrzeugstruktur selbst integriert.

Alle Maßnahmen zusammen sollen es Tesla erlaubt haben, Hunderte Teile und bis zu 100 Kilo Gewicht einzusparen. Zugleich soll so die Reichweite erhöht und die Kosten gesenkt worden sein. Für Toyota gilt es deswegen, mit Vehemenz Kosten zu senken und gleichzeitig die Leistung zu steigern – und dazu werde man sich auch Teslas Entwicklungen orientieren.

Quelle: Automotive News (via EFAHRER)

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