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Tesla muss tausende Modelle zurückrufen – die Rückfahrkamera ist das Problem

Auch bei dem erfolgsverwöhnten Elektroautohersteller Tesla läuft nicht immer alles rund. Nun startet eine riesige Rückrufaktion, da eine Funktion offenbar bei vielen Modellen ausfiel.

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Bei Tesla gibt es anscheinend Schwierigkeiten. Der Konzern muss mehrere hunderttausend Autos zurückrufen, da mit der Rückfahrkamera bei zahlreichen Modellen ein Problem aufgetreten ist. Dieses kann sich deutlich auf die Fahrsicherheit auswirken.

Tesla: Rückfahrkameras kaputt?

Wenige andere Autohersteller sind so oft in den Schlagzeilen wie Tesla, und das aus gutem Grund. Kaum ein anderes Unternehmen versucht immer wieder so ambitioniert, den Markt zu verändern, wie der kalifornische (bald vielleicht texanische) Konzern. So arbeiten die Amerikaner seit Jahren an dem „Full Self Driving“(FSD)-Modus, also einem vollständigen Autopiloten für das Elektroauto. Der Modus hat neben vielen anderen Problemen einen Haken: Damit alles einwandfrei funktioniert, sollten alle Kameras einschließlich der Rückfahrkamera perfekt laufen.

Genau dort liegt der Grund für die aktuelle Rückrufaktion. Bei den Tesla-Modellen S, X und Y aus 2023 kann die Rückfahrkamera offenbar einfach ausfallen, wie 24AUTO berichtet. Das stellt schon bei einem Menschen am Steuer ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wenn das Auto – wie in den USA bereits möglich – mit FSD unterwegs ist, ist das Risiko um ein Vielfaches höher.

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So sollen die Autos repariert werden

Das Gute für Fahrzeughalterinnen und -halter: Anscheinend handelt es sich nicht um ein Hardware, sondern um ein Software-Problem. Denn die beschriebene Fehlfunktion bei der Rückfahrkamera tritt nur bei den Software-Versionen zwischen 2023.44.30 und 2023.44.30.6 oder 2023.44.100 auf.

Deswegen ist die Lösung, mit der Tesla den Ausfall der Rückfahrkamera beheben will, auch ein Software-Update. Wie schon bei früheren Software-Fehlfunktionen will der Hersteller nun ein sogenanntes kostenloses „Over the Air“-Update anbieten, das die Probleme bei den Systemversionen lösen soll. Da die Ausfälle bislang meist in Zusammenhang mit FSD auftraten, gibt es für Deutschland noch keinen aktiven Rückruf. Das kann sich allerdings durchaus noch ändern. Dass die Reparaturmaßnahmen dabei über das Over the Air-Update hinausgehen, ist unwahrscheinlich.

Quellen: 24AUTO

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