Im Weltall wurden diese 5 seltsamen Dinge entdeckt, die womöglich auch Gefahren mit sich mitbringen könnten. Vorher verborgen, wurden sie irgendwann von den Forschern entdeckt, doch die sind sich selbst nicht sicher, wie sie mit solchen mysteriösen Objekten umgehen sollen. Manch einer behauptet sogar, dass Aliens die Erde heimgesucht hätten.

Diese 5 seltsamen Dinge haben Wissenschaftler in der Vergangenheit entdeckt

Von neuen Planeten und unsichtbaren Galaxien über angebliche Alien-Sonden bis hin zu mysteriösen Signalen aus dem Weltall: Es gibt scheinbar nichts, was es nicht gibt in unserem Universum.

1) ‚Oumuamua

Ein Objekt von außerhalb unseres Sternensystems – wie in einem Science-Fiction Klassiker ist dieser Flugkörper mindestens so mysteriös wie sein Name. Manche hielten es, aufgrund der merkwürdigen Form, für eine Alien-Sonde. Es ist schon ein Mysterium für sich. Mit einer Länge von rund einem Kilometer, aber nur einer Breite von 167 Metern, wirkt Oumuamua wie eine Gurke oder gar ein Raumschiff.

Am 19. Oktober 2017 entdeckt der Astronom Dr. Robert Weryk das bizarre Objekt, jedoch erst nachdem es die Erde bereits fünf Tage zuvor passiert hatte. Wissenschaftler glauben, dass Oumuamua nicht aus unserem Sonnensystem stammt. Astronomen rechneten zuerst damit, dass es sich um einen normalen Astroiden handeln würde.

Später ging man davon aus es handele sich bei dem Objekt um einen simplen Kometen. Dennoch bleibt die Frage offen, warum sich dieser anders als gewöhnlich verhielt. Leider ist Komet nun aus dem Sichtfeld der Forscher verschwunden, bis heute ist ungewiss welch ein Objekt die Erde im Oktober letzten Jahres passierte.

2) Planet Neun

Könnte sich eine verborgene Welt in unserem Sonnensystem befinden? Astronomen vermuten einen großen Planeten noch hinter Neptun, den sie „Planet Neun“ nennen. Die ersten Hinweise auf einen weiteren Planeten im Sonnensystem gab es bereits 2014. Der US-amerikanische Astronom Dr. Scott Sheppard hatte einen Zwergplaneten entdeckt, der die Sonne in einer Umlaufbahn noch hinter Pluto umlaufen soll.

Sollte ein solcher Planet existieren, dann wäre er 10-mal größer als die Erde. Er bräuchte außerdem 10.000 Jahre, um die Sonne einmal zu umrunden und befände sich 200-mal weiter entfernt von ihr als die Erde.

3) FRB 121102

Über eine Sache zerbrechen sich Wissenschaftler und Astronomen bis heute den Kopf. Es sind besonders schnelle Funkstöße, die im Allgemeinen nur wenige Millisekunden andauern und dann wieder verstummen. Im Jahr 2007 erfasste ein Radioteleskop zum ersten Mal ein Signal dieser Art. Seitdem sind Forscher daran interessiert, deren Ursprung herauszufinden.

Die Funkstöße sollen von außerhalb der Milchstraße kommen, heißt es. Die mysteriösen Signale aus dem All sind meist mehrere Lichtjahre unterwegs, erreichen dann die Erde und werden von den Forschern erfasst. Doch wer oder was setzt so viel Energie in einer so kurzen Zeit frei, fragen sich die Weltraumexperten. Ob schwarze Löcher oder auch außerirdische Zivilisationen, keiner scheint genaueres darüber zu wissen.

Wissenschaftler versuchen weiterhin die Quelle der Signale zu bestimmen. Sie müssen die Struktur der Signale analysieren und wollen somit feststellen aus welchen Galaxien die Signale stammen könnten.

4) Galaxy X

Im Jahr 2009 entdeckten Astronomen eine Veränderung in der Milchstraße. Die Forscher vermuteten einen Fremdkörper nahe der Galaxie, doch erst nach sechs Jahren wurde das Rätsel gelöst.

Nur dank heller Sterne konnten sie den Störer ausmachen, denn der Übeltäter lauerte im Schatten. Es handelte sich, nach Angaben der Wissenschaftler, um eine dunkle Zwerggalaxie. Sie soll die Milchstraße umkreisen und durch ihre eigene Anziehungskraft eine Veränderung der Galaxie bewirken. Die sogenannte Galaxy X besteht aus einer dunklen Materie und ist somit fast unsichtbar, die Sterne in der Umgebung verrieten dennoch ihre Position.

5) Das Bermuda Dreieck im Weltraum

Wenn die ISS eine bestimmte Region des Magnetfeldes der Erde durchquert, die sogenannte südatlantische Anomalie (SAA), dann kann es zu einem Phänomen plötzlich auftauchender Blitze kommen. Wissenschaftler glauben, es habe etwas mit dem Van-Allen-Strahlungsgürtel zu tun – zwei Ringe geladener Teilchen, die im Magnetfeld der Erde eingeschlossen sind.

Das Magnetfeld der Erde ist nicht perfekt auf die Rotationsachse ausgerichtet, so soll der Van-Allen-Strahlungsgürtel eine Fläche von 200 km über dem süd-atlantischen Ozean einnehmen. Raumfahrer spüren diese Ringe, denn urplötzlich fallen Computer auf der Raumstation aus und die Astronauten erfahren kosmische Blitze am eigenen Leib. So ein Blitz werde auf der Netzhaut durch die kosmische Strahlung stimuliert, berichtet Science Focus.

Die Anomalie im Magnetfeld über dem Süd-Atlantik ist noch nicht komplett erforscht, doch Wissenschaftler wollen den Strahlengürtel weiter untersuchen und so einiges über unsere Atmosphäre herausfinden.

Die unendlichen Weiten

Der Blick nach oben in die weiten des Weltalls wird uns weiterhin begleiten. Wir kennen dabei bisher nur einen Bruchteil der Geheimnisse unseres Universums. Ob andere Lebensformen existieren wissen wir nicht zu 100 Prozent.

Besonders eine Person richtete in der Vergangenheit den Blick nach oben, Elon Musk möchte jetzt sogareine permanente Mondbasis errichten. Auch zum Mars möchte der US-Milliardär fliegen, doch bevor er das tut sollte er lieber das Wetter checken.

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