Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat einen Satelliten zur Messung von Klima- und Wetterdaten ins All geschickt. „JPSS-1“ sei in der Nacht zum Samstag erfolgreich an Bord einer Rakete von der Vandenberg Airforce-Basis in Kalifornien gestartet, teilte die Nasa mit. „JPSS-1“ ist der erste von insgesamt vier Satelliten, die Wettervorhersagen in den USA künftig deutlich präziser machen sollen. „Der Wert dieses neuen Satelliten kann nicht unterschätzt werden nach dieser tragischen Hurrikan-Saison“, sagte US-Handelsminister Wilbur Ross.

JPSS-1 sammelt Wetterdaten für besseren Schutz

Die neuen Daten könnten dabei helfen „amerikanische Leben und Gemeinschaften zu schützen“. Der Satellit wird auf einer Umlaufbahn von 824 Kilometer ausgesetzt und die Erde täglich knapp 14 Mal umkreisen. Dabei erfasst der Satellit folgende wichtige Messwerte: Die Temperatur und Feuchtigkeit in der Atmosphäre, Wolkenbildung, Meeresoberflächentemperatur, die Farbe des Ozeans, Verbreitung von Eis, Vulkanasche und Feuererkennung.

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