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Erdähnlichen Planeten gefunden? NASA macht Geheimnis um neueste Weltraum-Entdeckung

NASAs Weltraum-Teleskop Kepler hat bereits mehrfach erdähnliche Planeten entdeckt. Diesmal hilft die Google KI möglicherweise bei der Datenauswertung.
NASAs Weltraum-Teleskop Kepler hat bereits mehrfach erdähnliche Planeten entdeckt. Diesmal hilft die Google KI möglicherweise bei der Datenauswertung.
Foto: NASA
Mithilfe der künstlichen Intelligenz von Google könnte das Weltraum-Teleskop Kepler eine zweite Erde gesichtet haben. Details verrät die NASA allerdings noch nicht.

Die NASA hat angekündigt, am Donnerstagabend (mitteleuropäische Zeit) eine Pressekonferenz abzuhalten. Dabei soll die neueste Entdeckung des Weltraum-Teleskops Kepler veröffentlicht werden.

Worum es sich dabei handelt, wurde noch nicht verraten. Allerdings ist Googles künstliche Intelligenz daran beteiligt. Es ist davon auszugehen, dass mit deren Hilfe Planeten entdeckt wurden, auf denen Leben möglich ist.

### Update

Am Donnerstagabend schließlich gab die NASA bekannt, ein fremdes Sonnensystem entdeckt zu haben, das unserem, mit acht Planeten, die um die Sonne kreisen, sehr ähnlich ist. ###

NASAs Kepler hat bereits Tausende Exoplaneten entdeckt

Kepler wird von der NASA als „Planetenjäger“ bezeichnet. Das Weltraum-Teleskop kann im All Helligkeitsunterschiede erfassen, die mit dem menschlichen Auge nicht möglich sind, etwa wenn ein Planet einen Stern passiert. So hat Kepler bereits über 2.500 Exoplaneten, also Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, entdeckt. Auf zehn davon könne Leben möglich sein, verkündete die NASA im Juni. Insgesamt wurden bisher 30 Exoplanet als potenziell lebensfreundlich eingestuft.

Weltraum-Teleskop Kepler: der Planetenjäger

Die Daten, auf die viele der bisherigen Kepler-Entdeckungen basieren, wurden großteils zwischen 2009 und 2013 gesammelt. Die Auswertung der Daten ist recht aufwändig und erfordert viel Computerleistung.

Aufgabe von Google KI bleibt noch Rätsel

Es ist denkbar, dass mit der Hilfe von Googles künstlicher Intelligenz das vorhandene Datenmaterial schneller und effizienter ausgewertet werden kann. So könnte die Zahl der Exoplaneten mit potenziell lebensfreundlichen Bedingungen größer geworden sein. Die KI könnte auch unter den zehn Exoplaneten die herausgefiltert haben, die am wahrscheinlichsten für Leben geeignet sind.

Ebenfalls möglich ist, dass die KI die Daten von Keplers K2-Mission, die seit 2014 läuft, analysiert hat und gleichhunderte neue Exoplaneten entdeckt wurden. Die 30 lebensfreundlichen Exoplaneten wurden bisher alle bei der ersten Kepler-Mission aufgespürt. Möglicherweise hat die Google KI jetzt die ersten potenziell lebensfreundlichen Exoplaneten in den Daten der K2-Mission gefunden.

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