„Oumuamau“, der erste bekannte Asteroid, der nicht aus unserem Sonnensystem stammt, regt die Fantasie an. Forscher haben versucht, den zigarrenförmigen Felsbrocken genauer unter die Lupe zu nehmen. Dazu haben sie mehrere Radioteleskope auf den Asteroiden gerichtet, um mögliche elektromagnetische Signale zu entdecken, die von außerirdischer Technologie auf der interstellaren Fähre zeugen könnten. Gefunden haben sie aber, wie von den meisten Beobachtern erwartet, nichts, wie Quartz berichtet.

„Botschafter aus der Ferne“

„Oumuamua“, hawaiianisch für „Botschafter aus der Ferne, der als erster ankommt“, wurde im Rahmen der „Breakthrough Listen“-Initiative des russischen Milliardärs Juri Milner ins Visier der Teleskope genommen. Das Projekt, das mit 100 Millionen Dollar ausgestattet nach außerirdischem Leben sucht, zählt unter anderem auch Stephen Hawking zu seinen Unterstützern. Die Untersuchungen haben am 13. Dezember stattgefunden. Auch das SETI-Programm hat nach Radiowellen von Oumuamua Ausschau gehalten und ebenfalls nichts gefunden.

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Die Forscher wollen trotzdem weitere Beobachtungen vornehmen und die bereits gesammelten Daten weiter analysieren. Die Chancen, doch noch Signale zu empfangen, schwindet aber rasch. „Oumuamua“ entfernt sich bereits wieder von der Erde, mit einer Geschwindigkeit von über 315.000 Kilometer pro Stunde.

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