Ein äußert seltenes Himmelsschauspiel wird am Mittwoch in einigen Teilen der Welt zu sehen sein. Dabei handelt es sich um eine totale Mondfinsternis, bei der gleich mehrere seltene Ereignisse zusammentreffen. Mit der totalen Kernschattenfinsternis einher geht das Phänomen, dass der Himmelskörper während der Verdunkelung als rot gefärbter „Blutmond“ leicht sichtbar bleibt. Darüber hinaus handelt es sich aber auch noch um einen „Supermond“ und einen „Blue Moon“.

Blauer Mond verwirrend

Die Bezeichnung Supermond wird verwendet, wenn sich der Mond in erdnaher Umlaufbahn befindet und dadurch um bis zu 14 Prozent größer und bis zu 30 Prozent heller erscheint. Aktuell handelt es sich zwar nicht um den erdnächsten Punkt – dieser wurde bereits beim Vollmond Anfang Januar erreicht – die NASA klassifiziert das Ereignis aber dennoch als Supervollmond.

Die Bezeichnung „Blue Moon“ wiederum ist im Deutschen verwirrend, geht sie doch auf eine englische Redewendung für seltene Ereignisse zurück. Sie bezeichnet das etwa alle 2,5 Jahre vorkommende Phänomen, dass in einem Monat zwei Vollmonde zu beobachten sind. Dass ein Blue Moon mit einer totalen Sonnenfinsternis vorkommt und noch dazu als Supermond in ganzer Pracht zu sehen ist, macht das Ganze zu einem Jahrhundertereignis.

Mondfinsternis live verfolgen

Wie schon bei der Sonnenfinsternis im Sommer vergangenen Jahres kommt einmal mehr der Nord-Westen der USA in den Genuss, das Spektakel in der Nacht zu sehen. Weitere Regionen, in denen die totale Mondfinsternis gut zu beobachten sein wird, sind Australien, Neuseeland, Ost-Russland, der Nahe Osten und Teile Asiens.

Wer die Mondfinsternis in Europa nicht verpassen will, kann das Ganze über den Live-Stream der NASA unter moon.nasa.gov verfolgen. Die NASA beginnt am Mittwoch ab 11:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit der Übertragung, gezeigt werden Bilder aus Kalifornien und Arizona. Die totale Mondfinsternis wird etwa eine Stunde und 16 Minuten dauern.

Himmelsspektakel aus Technik und Natur
Himmelsspektakel aus Technik und Natur
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Dieser Artikel erschien zuerst auffuturezone.at.

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