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Diese gruseligen NASA-Bilder bedeuten nichts Gutes: Eine neue Eiszeit könnte bevorstehen

Schon in diesem Jahr soll es NASA-Bildern zufolge zu einer Mini-Eiszeit kommen können.
Schon in diesem Jahr soll es NASA-Bildern zufolge zu einer Mini-Eiszeit kommen können.
Foto: pxhere
Aufnahmen der NASA, aber auch wissenschaftliche Studien deuten an, dass ungewöhnliche Sonnenflecken auf eine kommende Eiszeit hinweisen könnten.

Was, wenn die Sonnenstrahlung soweit nachlässt, dass der Erde eine Mini-Eiszeit bevorsteht? Was nach Science Fiction klingt, soll laut Meinung zahlreicher Forscher gar nicht unrealistisch sein. Auch NASA-Bilder von Sonnenflecken deuten auf eine solche dramatische Entwicklung hin. Ganz entgegen der Entwicklungen durch den Klimawandel.

Der Klimawandel hat Folgen – das könnte mit uns und der Erde geschehen
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Eiszeit: Diese NASA-Bilder von Sonnenflecken sind bedenklich

Zwar stammen die entsprechenden NASA-Bilder bereits aus dem Jahr 2016, ihre Deutung ist aber bis heute gleich zu verstehen. Was sie zeigen, sind ungewöhnliche Aufkommen von Sonnenflecken. Normalerweise müsste ein solches Foto der Sonne Experten zufolge nämlich dunklere Stellen aufweisen. Interpretiert wird dies nicht nur durch die NASA als ein Rückgang der Sonnenaktivitäten. Sie sollen zudem schneller gefallen sein als in den vergangenen 10.000 Jahren.

Schon im vergangenen Jahr bestätigte eine Studie der University of California die Anzeichen, die durch die NASA-Bilder wiedergegeben werden. Wie Focus Online berichtete könnte der Grund für das Nachlassen der Sonnenstrahlung und der zu hellen Sonnenflecken dieser zufolge ein sogenanntes "großes Minimum" sein. Forscher bezeichnen damit eine Phase mit mehreren sehr schwachen Sonnenzyklen. Diese könnte schon in den kommenden Jahren zu einer Mini-Eiszeit führen.

Mini-Eiszeit: Nicht die erste kalte Periode seit der richtigen Eiszeit

Eine solche Mini-Eiszeit 2019 wäre trotz Klimawandel und dazugehörigen Hitzewellen der vergangenen Monate dennoch keine ungewöhnliche Entwicklung. Einen Aktivitätstiefpunkt und Sonnenflecken ähnlich denen der NASA-Bilder zeigte die Sonne in der kleinen Einzeit. Sie dauerte vom Anfang des 15. Jahrhunderts hinein bis ins 19. Jahrhundert. Besonders kalt war es währenddessen vor allem im "Maunder Minimum" (1645-1715) und im "Dalton-Minimum" (1790 bis 1830).

Forscher können anhand der auf der Sonnenoberfläche sichtbaren Flecken, die beispielsweise auf den NASA-Bildern recht rar sind, Rückschlüsse auf die magnetische Aktivität unseres zentralen Sterns ziehen. So zählten Wissenschaftler während einer 30-jährigen Phase des "Maunder Minimum" lediglich 50 Sonnenflecken, und insgesamt sogar 3.579 komplett fleckenlose Tage in Folge.

Damals könnte die geringe Sonnenaktivität zu einem dramatischen Klimawandel geführt haben. So sind in Holland Grachten eingefroren, während in England sogar die Themse von einer dicken Eisschicht überzogen gewesen ist. Auch die Ostsee sei mindestens zweimal vollständig von Eis bedeckt gewesen.

Prognosen für mögliche Mini-Eiszeit schwanken

Zwar fürchten einige Klimaforscher, dass solche Verhältnisse wieder herrschen könnten. Einig über den Beginn einer möglichen Mini-Eiszeit sind sie sich allerdings keineswegs. Das liegt vor allem an den unterschiedlichen Faktoren, die Einfluss auf die Aktivitäten der Sonne und ihre Sonnenflecken haben.

So rechnen einige Forscher trotz der NASA-Bilder erst ab dem Jahr 2050 mit einer Mini-Eiszeit. Andere wiederum erwarten den Anfang einer globalen Abkühlung bereits in kurzer Zeit, also schon 2021. Manche Medien sprechen sogar von einer Mini-Eiszeit 2019.

Klimawandel könnte der Mini-Eiszeit entgegenwirken

Für die Erde und den Klimawandel hätten die schwindende Sonnenaktivität und die zu hellen Sonnenflecken übrigens noch ganz andere dramatische Folgen außer einer Mini-Eiszeit, wie sie die NASA-Bilder andeuten. Und zwar eine Schwächung der Ozonschicht. Die verringerte Strahlung, vor allem im UV-Bereich, dämpft diese nämlich. Die Ozonschicht fängt normalerweise die UV-Strahlung ein und erwärmt sich dabei. Fehlt das Ozon, kühlen sich Luftmassen in der Höhe ab, was auf der Erde wiederum Einfluss auf die Wetterverhältnisse hätte.

Forscher des Göttinger Max-Planck-Instituts hingegen haben eine ganz andere Idee: So soll der von uns gemachte Klimawandel die zu erwartende Abkühlung überwiegen und eine Mini-Eiszeit verhindern. Kollegen des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung bestätigen dies und verweisen auf eine Studie, die gezeigt habe, dass ein neues "großes Minimum" zu einer maximalen Abkühlung von 0,3 Grad Celsius führen würde – im Vergleich zu den vier Grad Erwärmung, die durch den Klimawandel ausgelöst worden seien.

Für uns wäre eine solche Entwicklung wünschenswert, denn der Klimwandel könnte ab 2050 auch zum Weltuntergang führen. Übrigens sieht die NASA die Sonne nicht nur auf der Erde als problematisch. Auf dem Mars hat der Stern zum Stopp der NASA-Mission geführt.

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