Elon Musk hat auf der Konferenz South by Southwest (SXSW) in Austin im US-Bundesstaat Texas einen Zeitplan für sein nächstes Raumfahrtprojekt genannt. Demnach soll die bereits Anfang Februar angekündigte „Big Fucking Rocket“ (BFR) noch im nächsten Jahr zu Testzwecken abheben. Bereits im ersten Halbjahr 2019 soll es laut Musk so weit sein, wie unter anderem Engadget berichtet. Erste unbemannte Transportmissionen zum Mars sollen mit der BFR bis 2022 durchgeführt werden. Bereits vor einigen Wochen hieß es, dass bis 2024 damit Menschen zum roten Planeten geschickt werden könnten.

BFR ist der vergrößerte Falcon-Heavy-Nachfolger. Laut jetzigem Design ist sie mit 37 Raptor-Triebwerken ausgestattet und soll den doppelten Schub einer Saturn-V-Rakete, die etwa für die Apollo-Missionen genutzt wurde, liefern. Damit kann sie eine Ladung von bis zu 150 Tonnen transportieren – fünfmal so viel wie die Falcon Heavy.

Mars-Kolonie

Der SpaceX-Gründer gestand zwar ein, dass der Zeitplan „optimistisch“ sei, daran festhalten will er dennoch. Eine Verzögerung dürfte allerdings ebenfalls nicht ganz ausgeschlossen sein. Zumindest lassen frühere Projekte darauf schließen: Der diesjährig erfolgte Falcon-Heavy-Start war beispielsweise ursprünglich für 2013 geplant.

Bereits 2017 hatte Musk präsentiert, wie er sich eine Mars-Kolonie vorstellt und neben einer 43-minütigen Präsentation auch mehrere entsprechende Bilder veröffentlicht. Bei der SXSW erklärte er laut The Verge außerdem, dass eine Mars-Kolonie der einzige Weg sei, wie die Menschheit ein neuerliches dunkles Zeitalter oder sogar einen drittel Weltkrieg überstehen könnte. Demnach könnte eine Mars-Kolonie einen katastrophalen Konflikt auf der Erde überleben und sie danach wieder aufbauen.

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