Im Winter frieren nicht nur wir Menschen, sondern auch die Straßen und Gehwege. Dadurch kommt es zu vermehrten Unfällen, auch von uns Menschen. Die Folge: Kleine und große Verletzungen, die einige Zeit brauchen, um zu heilen. Wissenschaftler aus China und den USA haben nun einen Weg gefunden diese und andere Wunden wesentlich schneller zu heilen als bisher.

Elektroden für die Wundheilung

Verschiedene Wundheilmittel erzielen bereits seit Jahrzehnten große Erfolge bei der Behandlung von zum Teil schweren Verletzungen. Mit einer neuen Art der Bandage erreichte die Forschung nun einen neuen Durchbruch auf diesem Gebiet. Wie genau das funktionieren soll, erklären Yin Long und Co. in Ihrer Studie, veröffentlicht bei ACS Publications.

Die Besonderheit an den neuentwickelten Bandagen: Sie beherbergen kleine, von Nanogeneratoren betriebene Elektroden, die mit elektrischen Pulse die Wundheilung beschleunigen sollen. Wenngleich noch nicht gänzlich geklärt ist, wie genau solche Pulse dabei helfen, wurde bereits in diversen Studien festgestellt, dass dies der Fall ist. Um die Generatoren in Gang zu bringen, muss der Patient derweil nichts weiter tun als zu atmen.

Goldenes Zeitalter der Medizin

Doch sind diese Wunder-Bandagen nicht das einzige Beispiel für das goldene Zeitalter der Medizin, in dem wir uns derzeit zu befinden scheinen. KI-Algorithmen wie DeepMinds „AlphaGo“ können Proteinstrukturen besser vorhersagen als irgendein Programm vor ihnen und könnten eine entsprechend große Rolle in der Entwicklung neuer Medikamente spielen.

Auch die Krebsforschung schreitet derweil stetig voran. So wurde erst kürzlich ein neuer Bluttest entwickelt, der sämtliche Krebsarten innerhalb von gerade mal zehn Minuten erkennen soll – und bald sogar auf dem Smartphone verfügbar sein könnte. Wir halten dich auch weiterhin auf dem Laufenden, was die medizinische Revolution noch für uns bereithält.

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