Umgeben von Dunkelheit und Stille fühlst du dich wie gelähmt. Dein vermeintlicher Mörder verfolgt dich, um dir deinen letzten Atemzug zu rauben. Du kannst nichts tun, denn du kannst dich nicht bewegen und deine Stimme hat sich auch von dir verabschiedet. Als die fremde Person dich fast gefangen hat, wachst du plötzlich schweißgebadet auf. Es ist mitten in der Nacht und deine immernoch anhaltende Angst verrät dir, dass du einen Albtraum hattest.

Woher kommen eigentlich Albträume

Am nächsten Tag, zieht der Horrortraum weiterhin seine Spuren und du fühlst dich müde und unausgeschlafen. Albträume bringen nur Ärger. Sie sind aber eine ganz normale Reaktion des Gehirns. Forscher fanden kürzlich heraus, wie das Gehirn während der schrecklichen Vorstellungen funktioniert.

Dafür wurden Testpersonen während der REM-Phase, also der Tiefschlafphase, geweckt. REM steht für die englische Definition „Rapid Eye Movement“ (also schnelle Augenbewegung) und ist die Schlaf-Phase, in der das Nervensystem besonders aktiv ist. Deswegen spricht man auch gerne von der Traumphase. Teilnehmer, die sich während ihrer Träume wütend gefühlt haben, hatten eine erhöhte Nervenaktivität in der rechten Hälfte des Hirns, wie das wissenschaftliche Magazin Cosmos berichtete.

Deine rechte Gehirnhälfte raubt dir den Schlaf

Somit vermuten Forscher, dass die rechte Gehirnhälfte, genauer gesagt die rechte Hälfte der vorderen Hirnrinde, für Albträume verantwortlich ist. Bekanntlich ist die rechte Gehirnhälfte auch für die Verarbeitung von Emotionen verantwortlich. Die genauen Ursachen für Albträume seien allerdings noch nicht geklärt. So könnte man Albträume auf die Verarbeitung negativer Emotionen, sowie Traumata und Stress zurückführen, so die FR.

Das Niederschreiben deiner Träume könnte dir übrigens dabei helfen deine Träume besser zu verarbeiten. Wenn es ganz schlimm wird, sei es allerdings empfehlenswert einen Schlafmediziner aufzusuchen. Übrigens sind die häufigsten Albtraumszenarien fallen, verfolgt werden, sich gelähmt fühlen, zu spät kommen oder das Verschwinden einer geliebten Person.

Das kannst du tun, um Albträume vorzubeugen

Neben einer Therapie und der Kunst des luiziden Träumens, das heißt des Bewusstseins darüber, dass man sich gerade in einem Traum befindet, können dir auch andere Praktiken dabei helfen weniger schlecht zu träumen.

  • Versuche über deine Albträume zu sprechen. Das kann dir den Schrecken vor deiner Angst und Sorge ein wenig nehmen.
  • Beschäftige dich mit schönen und positiven Dingen und vermeide Horrorgeschichten und Krimis, die albtraumfördernd wirken können.
  • Versuche denn Alltagsstress auszugleichen. Dafür muss jeder seine individuelle Methode finden. Yoga, Meditation und Entspannungsübungen könnten dich dabei unterstützen.

Fazit:

Du solltest wissen, dass viele Menschen Albträume haben und sie deswegen ganz normal sind. Sie auf bestimmte Gefühlslagen zurückzuführen, könnte für die Ursachenbekämpfung hilfreich sein. Die tatsächlichen Ursachen von Albträumen sind noch nicht ausreichend erforscht.

Die Studie, die die rechte Gehirnhälfte als Zentrum für das Entstehen von Albträumen definiert hat, fand noch etwas Weiteres heraus: Die Emotionen, die du tagsüber fühlst, fühlst du auch nachts in deinen Träumen. Wir empfehlen dir deswegen, immer positiv durch den Tag zu gehen. Übrigens könntest dudir mithilfe dieser Erfindung deine Träume vielleicht bald wie einen Film angucken.

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