Das Himmelsphänomen mit der Bezeichnung „Blauer Mond“ ist recht selten und beschreibt mehr als nur ein astrologisches Ereignis. Spricht jemand von einem blauen Mond, kann er damit gleich drei verschiedene Bedeutungen meinen.

Ein blauer Mond ist selten blau

Ein blauer Mond kann auf verschiedene Weisen faszinieren – je nachdem, welcher Erklärung du folgst. Um gleich ein Missverständnis aufzuklären: Mit einem blauen Mond wird in der Astrologie so gut wie nie ein Farbton beschrieben. Der Mond kann eine bläuliche Tönung annehmen, doch diese Farbveränderung hängt nicht mit einem spezifischen Zeitpunkt zusammen, wie es bei den anderen beiden Definitionen der Fall ist. Stattdessen spielt hier die Atmosphäre eine große Rolle.

Wenn Staub- und Aschepartikel mit einem Durchmesser von ungefähr 900 Nanometer in der Luft liegen, erscheint der Mond oftmals blau. Diese sogenannte Mie-Streuung tritt daher besonders oft auf, wenn sich eine Naturgewalt wie ein Waldbrand, ein Vulkanausbruch oder ein Sandsturm über die Erde ausbreitet. Durch diese Partikel werden rötliche Lichtstrahlen des Mondes stark gestreut, während andere Farben durchgelassen werden. So verfärbt sich der Mond während solcher Naturereignisse blau und in manchen Fällen sogar grün.

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Die astrologischen Definitionen des blauen Mondes

Für das Phänomen, das im englischen Sprachgebrauch als „Blue Moon“ bezeichnet wird, gibt es zwei verschiedene Ansätze. Ursprünglich bezeichnete ein „Blue Moon“ im „Maine Farmers Almanac“, also einem bäuerlichen Jahresbuch aus dem 19. Jahrhundert, den dritten von vier Vollmonden einer Jahreszeit.

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Die astrologischen Definitionen des blauen Mondes

Für das Phänomen, das im englischen Sprachgebrauch als „Blue Moon“ bezeichnet wird, gibt es zwei verschiedene Ansätze. Ursprünglich bezeichnete ein „Blue Moon“ im „Maine Farmers Almanac“, also einem bäuerlichen Jahresbuch aus dem 19. Jahrhundert, den dritten von vier Vollmonden einer Jahreszeit.

Da innerhalb der meisten Jahreszeiten nur drei Vollmonde erscheinen, ist diese Himmelserscheinung recht selten. Durch die Unsicherheit, wann ein blauer Mond auftreten würde, entstand um 1821 der Ausdruck „Once in a Blue Moon“, der mit der deutschen Redewendung „alle Jubeljahre mal“ vergleichbar ist. Im Mai 1946 veröffentlichte James Hugh Pruett im Magazin „Sky & Telescope“ einen Artikel, der für reichlich Verwirrung sorgte. In dem Artikel, genannt „Once in a Blue Moon“, erklärte Pruett, dass die Erscheinung eines zweiten Vollmonds in einem Monat als blauer Mond bezeichnet wird.

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Diese neue Definition wurde weitreichend begrüßt und wird daher oft als alternative Bedeutung akzeptiert. Das Himmelsphänomen des monatlichen blauen Mondes tritt übrigens ungefähr nur alle 2,4 Jahr auf. Der nächste monatliche Blue Moon wird am 31. Oktober 2020 erscheinen, der nächste jahreszeitliche blaue Mond schon am 22. August 2021.

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Diese neue Definition wurde weitreichend begrüßt und wird daher oft als alternative Bedeutung akzeptiert. Das Himmelsphänomen des monatlichen blauen Mondes tritt übrigens ungefähr nur alle 2,4 Jahr auf. Der nächste monatliche Blue Moon wird am 31. Oktober 2020 erscheinen, der nächste jahreszeitliche blaue Mond schon am 22. August 2021.

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