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Der Mond von hinten: China hat faszinierende, neue Fotos veröffentlicht

Die Mond-Rückseite wurde erst vor wenigen Monaten erstmals betreten.
Die Mond-Rückseite wurde erst vor wenigen Monaten erstmals betreten.
Foto: iStock/Sergydv
Wie die Mond-Rückseite aussieht, hat China mit seinem Rover einmal mehr eindrucksvoll festgehalten. Bevor das Gerät in den Standby ging, machte es noch ein paar Aufnahmen.

Der chinesische Mond-Rover Jadehase 2 (Yutu 2) und die Lande-Einheit der Chang’e 4 haben neue Aufnahmen von der Mond-Rückseite geschickt. Diese zeigen unter anderem die Perspektive von Yutu 2, wie er auf den Lander und die umliegende Landschaft blickt. Eine weitere Aufnahme zeigt Spuren des Rovers auf der Mondoberfläche. Es ist unklar, welche Distanz der Rover bislang zurückgelegt hat.

Die Mond-Rückseite fasziniert seit Monaten

Mit den Fahrzeugen Chang’e 4 und Yutu 2 hat China im Januar die Mond-Rückseite betreten. Dieses Ereignis markierte das erste Mal, dass eine Sonde für Experimente auf der erdabgewandten Seite des Trabanten positioniert werden konnte. Im Laufe der vergangenen Monate haben diese dann immer wieder Aufnahmen geschickt und Experimente durchgeführt.

Mond bleibt Mission mit Hindernissen

Der Lander hatte unter anderem Leben von der Erde an Bord, in der Form von Pflanzen- und Insektensamen. Die Pflanzen auf der Mond-Rückseite keimten teilweise, doch die kalten Bedingungen der Mondnacht machten den Fortschritt rasch wieder zunichte. Auch die Lebewesen starben nach einer Weile.

Ebendiese Mondnächte, die 14 Erd-Tage dauern, machen diese Mission auf der Mond-Rückseite zur Herausforderung. Die Forscher schalten Chang’e 4 und Yutu 2 regelmäßig für diese Phase in den Standby-Modus, um Strom zu sparen. Wie viele andere Sonden sind auch diese auf Solarenergie angewiesen. Für die Kommunikation mit der Erde setzt die chinesische Raumfahrtbehörde CNSA auf einen Relais-Satelliten, der Funksignale weiterleitet.

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