Wenn du dir den Sternenhimmel von der Erde aus ansiehst, kann das schon ziemlich atemberaubend sein. Die unendlich erscheinende Menge an leuchtenden Himmelskörpern ist in ihrem Gesamtbild schon faszinierend. Oftmals sind Sterne aber viel faszinierender, wenn wir sie einzeln betrachten. Das Hubble-Teleskop der NASA und ESA hat einen Stern aufgenommen, der sich allmählich in Luft auflöst.

NASA: Hubble-Teleskop beobachtet NGC 2022

NGC 2022 ist schon ein sehr alter Stern. Wie alt er genau ist, ist schwer zu sagen, doch seine gasförmige Umgebung deutet darauf hin, dass er sich am Ende seiner Zeit befinden. Sterne sterben nämlich über mehrere Millionen Lichtjahre. Das Hubble-Teleskop der NASA und ESA hat einen entdeckt, der mitten im Sterben ist.

— ESA auf Deutsch (@ESA_de) August 19, 2019

NASA: Hubble-Teleskop beobachtet NGC 2022

NGC 2022 ist schon ein sehr alter Stern. Wie alt er genau ist, ist schwer zu sagen, doch seine gasförmige Umgebung deutet darauf hin, dass er sich am Ende seiner Zeit befinden. Sterne sterben nämlich über mehrere Millionen Lichtjahre. Das Hubble-Teleskop der NASA und ESA hat einen entdeckt, der mitten im Sterben ist.

Der Stern befindet sich in der Orion-Konstellation und erscheint in einem merkwürdigen lilafarbenem Schimmer. Das ist eine der vielen Formen, die Sterne annehmen können, wenn sie so langsam eins mit dem Universum werden. Das Phänomen wird auch als Planetennebel bezeichnet, weil der Stern im Moment seiner Ausdehnung an einigen riesigen Planeten erinnert.

Das All fasziniert Forscher, Bürger und mächtige Unternehmen.
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Alles in Nähe wird verschluckt

Wenn ein Stern sich ausdehnt und so langsam auflöst, heißt das nichts Gutes für die Planeten in seiner Umlaufbahn. Wenn sie nämlich zu nah am expandierenden Stern sind, besteht für sie die Gefahr, dass sie vollkommen von dem Stern verschluckt werden. Das Gas des sterbenden Sterns kann auch dazu führen, dass die Planeten ihre Atmosphäre verlieren, so berichtet es BGR.

Wenn ein Stern altert wird er größer und leuchtet rot. Der rote Gigant beginnt dann seine äußere Form zu verlieren und verliert seine Masse dann an das Weltall. Zur gleichen Zeit verkleinert sich das Innere des Sterns und wird heißer. So wird violettes Licht ausgesendet, welches das Sternengas zum Leuchten bringt und das konnte das Hubble-Teleskop bei NGC 2022 beobachten.

Auch unsere Sonne wird sich aufblähen

Da unsere Sonne nichts Weiteres als ein gigantischer Stern ist, wird sie eines Tages das gleiche Schicksal erleiden. Den Prozess wirst du nur sehr wahrscheinlich nicht mehr mitbekommen, weil das Ereignis erst in etwa fünf Milliarden Jahren stattfinden wird. Dann wird die Sonne so groß sein, dass sie mindestens die Planeten Merkur und Venus verschluckt hat.

Für die Erde ist das jetzt keine gute Nachricht, denn auch wenn unser Planet nicht verschluckt wird, wird die unglaubliche Hitze der Sonne alles auf der Erde auslöschen. Forscher überlegen allerdings bereits, wie sie die Erde durch das Universum schieben können, um das zu verhindern. Das Weltraumteleskop beschert uns immer wieder imposante Fotos aus dem All. Hier hat Hubble eine spektakuläre Explosion festgehalten. Eine außergewöhnliche Supernova zeigt dieser sterbender Stern.

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