Forscher haben etwas über Schwarze Löcher in Erfahrung gebracht, dass Viele vielleicht gar nicht wahrhaben wollen. Zumindest für die Zukunft bedeutet die folgende Erkenntnis ein Umdenken, das vor allem eine populäre Annahme in Mitleidenschaft zieht.

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Schwarzes Loch: Dieser Fakt enttäuscht

Was die Wissenschaftler rund um Co-Autor Sam van Leuven von der Universität von Witwatersrand in Johannesburg in einer Studie zu Schwarzen Löchern herausgefunden haben, schränkt bestehende Hypothesen über Wurmlöcher ein. Diese sollen als Verbindung zweier Schwarzer Löcher miteinander als Transportkanal fungieren können, über den sich rein theoretisch Nachrichten in Form von kleinsten Dateneinheiten übertragen lassen.

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Schwarzes Loch: Dieser Fakt enttäuscht

Was die Wissenschaftler rund um Co-Autor Sam van Leuven von der Universität von Witwatersrand in Johannesburg in einer Studie zu Schwarzen Löchern herausgefunden haben, schränkt bestehende Hypothesen über Wurmlöcher ein. Diese sollen als Verbindung zweier Schwarzer Löcher miteinander als Transportkanal fungieren können, über den sich rein theoretisch Nachrichten in Form von kleinsten Dateneinheiten übertragen lassen.

Hier kommt nun jedoch ein weiterer Fakt zum Tragen, denn eine bereits geringfügig zu große Nachricht soll ein Schwarzes Loch zerstören können. Ein Wurmloch in ferner Zukunft als verkürzten Weg der Kommunikation mit fremden Zivilisationen nutzen zu können, erscheint damit in der Theorie deutlich schwieriger als bisher angenommen.

Nachrichten verändern jedes Schwarzes Loch

Um die Berechnungen für ihre Schwarze Loch-Studie durchzuführen, bedienten sich die Forscher eines vereinfachten 2D-Modells des Universums. Dabei orientierten sie sich zudem an den geometrischen Grundlagen der Raumzeit, wie sie von Albert Einstein in seiner Relativitätstheorie beschrieben werden.

Die Ergebnisse zeigten, wie Space.com schon 2019 berichtete, dass nur wenige Bits an Information zu viel dafür sorgen können, dass ein Schwarzes Loch sich verändert. Während andere Methoden bisher darauf hindeuteten, dass deutlich größere Nachrichten durch ein Wurmloch geschickt werden könnten, ermittelten die Forscher durch ihre Untersuchung, wie jede Nachricht beide Schwarzen Löcher beeinflussen würde.

Jedes Bit zu viel lässt Schwarze Löcher an Masse verlieren

So würde sich das sendende Schwarze Loch in seiner Masse vergrößern, während das empfangende Schwarze Loch an Masse verlöre, und zwar um 30 Prozent mit jeder Nachricht. Am Ende wäre es schließlich gänzlich verschwunden. Auch die verschickten Nachrichten würden mit jeder weiteren in ihrer Größe abnehmen, bis sie keine Informationen mehr enthielten, so die Wissenschaftler.

Trotz der enttäuschenden Erkenntnis geben sich die Forscher dennoch nicht geschlagen: „Wir versuchen Verallgemeinerungen unseres Setups zu finden, die mehr (versendete) Informationen zulassen, aber das ist laufende Arbeit“, so Van Leuven. „Aber es wird immer eine Begrenzung geben. Es wird keine uneingeschränkte Menge an Informationen geben, die man verschicken kann, ohne eine Wurmloch zu zerstören.“

So faszinierend sind Schwarze Löcher dennoch

Trotz der ernüchternden Fakten bleiben Schwarze Löcher weiterhin Mysterien, die Wissenschaftler faszinieren. Nicht ohne Grund. So wurde jüngst ein Schwarzes Loch entdeckt, dass unser Sonnensystem verschlingen könnte. Spannend ist auch, was mit unserer Erde passiert, sollte sich die Sonne in ein Schwarzes Loch verwandeln.

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