Ein Leben auf dem Mars: Davon träumt Elon Musk schon lange und arbeitet mit seinem Unternehmen SpaceX auch schon hart an der Umsetzung. Doch nun kommt ein bekannter Physiker mit einer scharfen Kritik für den SpaceX-CEO. Neil DeGrasse Tyson steht den Plänen sehr skeptisch gegenüber.

Elon Musk und das Leben auf dem Mars: Keine gute Idee?

Als Gast in der Talkrunde von Larry King äußerte sich der populäre Astrophysiker Neil DeGrasse Tyson 2015 auch zu Elon Musks Plänen von einem Leben auf dem Mars. Der SpaceX-CEO will eine Mars-Kolonie gründen. Dabei nannte der Physiker auch konkrete Probleme, mit denen Elon Musk konfrontiert werden würde.

Die Reisedauer zum Roten Planeten und die feindlichen Lebensbedingungen auf dem Mars waren nur zwei der Faktoren, die das Vorhaben etwas erschweren könnten. Vor allem würde es aber schwer werden, Investoren zu finden, die die Reisepläne finanzieren würden.

Pläne würden schon an den Investoren scheitern

Schnippisch behauptete Neil DeGrasse Tyson auch, dass ein Meeting mit potenziellen Investoren vermutlich nur fünf Minuten dauern würde. Einfach zu sagen, „Hey, ich gehe zum Mars“ würde nicht ausreichen. Investoren würden Fragen stellen, wie hoch das Risiko ist und wie gefährlich die Mission wäre. Und vor allem würden sie klären, wie hoch der Return on Investment wäre. Nach fünf Minuten wäre das Gespräch beendet und Elon Musk würde ohne Investoren dastehen, die seinen Traum vom Leben auf dem Mars unterstützen würden.

Neil DeGrasse Tyson gab auch noch an, dass er der Meinung ist, dass nicht private Unternehmen wie SpaceX solche gewagten Missionen wie zum Roten Planeten durchführen sollten. Regierungsbehörden wie die NASA sollten den Vorzug bekommen, denn sie würde über die Ressourcen und Erfahrung für solche Unternehmungen haben. Von den Erfahrungen der NASA könnte Elon Musks Unternehmen dann profitieren.

Die Gesellschaft braucht mehr Menschen wie Elon Musk

Zwar musste Elon Musk zum Thema Leben auf dem Mars ordentlich von dem Physiker einstecken, dennoch lobte Neil DeGrasse Tyson den SpaceX-CEO wegen seines natürlichen Charakters. Er wäre eine Bereicherung für die Gesellschaft. „Wir brauchen Menschen, die so denken, er möchte Menschen auf den Mars bringen, wir brauchen diese Menschen in der Gesellschaft, sonst denken wir, dass jeder Tag wie der Vorherige sei“, sagte Tyson.

Neil DeGrasse Tyson hält Elon Musk auch für den Vater des Warp-Antriebs. Sollte es also mit dem Leben auf dem Mars nichts werden, könnte er es damit versuchen. Der Physiker machte übrigens auch noch auf die Kritiker der Mondlandung aufmerksam. Darum kann die Mondlandung kein Fake sein.

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