Bislang ist es Wissenschaftlern noch nicht gelungen, außerirdisches Leben im Universum zu entdecken. Doch das soll sich nun bald ändern. Forscher des Lick-Observatorium haben nun Prototypen von Teleskopen platziert, die die Suche unterstützen sollen.

Außerirdisches Leben entdecken: So soll es klappen

Die Prototypen bestehen aus Teilen von Hunderten Teleskopen, die als Panorama-SETI, auch PANOSETI genannt, installiert werden sollen. Leiterin des Forscherteams ist Shelley Wright von der UC San Diego. Sobald das Teleskop vollständig zusammengebaut ist, soll nach infraroten Lichtblitzen im Weltraum Ausschau gehalten werden, die in einer Zeitspanne von Nanosekunden bis Sekunden auftreten können. Sie sollen Hinweise auf außerirdisches Leben geben.

Warum wird ausgerechnet nach den Lichtblitzen gesucht? Ganz einfach: Sie könnten als Kommunikationsmittel von Außerirdischen dienen. Das ist natürlich nur eine vage Vermutung. Denn die Infrarotblitze können auch einfach nur natürliche Weltraumphänomene sein. Die neuen Teleskope sollen dabei helfen das Universum zu beobachten und aufzuzeichnen. Alle Ereignisse werden auf die Nanosekunde genau erfasst.

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Teleskope sollen auffällige Signale erfassen

Bislang ist das Forscherteam selbst auch noch ahnungslos, auf welche Erkenntnisse sie dabei stoßen werden. Es erhofft sich allerdings, dass sie über auffällige Signale stolpern, die auf außerirdisches Leben zurückzuführen sind. Die Wissenschaftler gehen nicht davon aus, dass solche Signale häufig auftreten und wollen einen großen Bereich des Universums über einen langen Zeitraum beobachten, heißt es bei TheNextWeb.

Insgesamt sollen 80 neue Teleskope bei der Suche nach außerirdischem Leben helfen. Ab 2021 soll der Bau der Observatorien beginnen. Bislang ist es noch nicht gelungen, Aliens zu finden. Es gibt aber einen guten Grund, wieso es noch nicht geschehen ist. Das sind weitere Mittel, mit denen Forscher auf außerirdisches Leben stoßen wollen.

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