Die Coronakrise treibt weiterhin ihr Unwesen und zwingt Menschen auf der ganzen Welt zuhause zu bleiben. Wie sich nun zeigt, haben die Schutzmaßnahmen bezüglich des Coronavirus Folgen, die in dieser ausufernden Form niemand erwartet hat.

Coronavirus-Folgen: Man kann sie vom All aus sehen

Die NASA hat Satelliten-Bilder veröffentlicht, die auf ein äußerst niedriges Level von Stickstoffdioxid in den Regionen hinweisen, in denen besonders viele Menschen zuhause bleiben. Am Beispiel des Nordostens der USA, also dem Gebiet um New York, Boston und Washington D.C., lässt sich auf ihnen besonders anschaulich erkennen, wie schnell sich die Coronavirus-Folgen auf geografische Begebenheiten auswirken können.

Stickstoffdioxid (NO2) ist ein giftiges Gas, das vornehmlich bei Verbrennungsvorgängen in Anlagen und Motoren in die Atmosphäre emitiert. Ein hoher Anteil in der Luft führt zu einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Krankheiten, hauptsächlich Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem ist es überaus schädlich für die Flora und Fauna und gilt als eines der Treibhausgase, die mit strengen Grenzwerten überwacht werden müssen.

Wie die Aufnahmen der amerikanischen Raumfahrtbehörde nun eindeutig beweisen. Führen die Coronavirus-Folgen zu einem bedeutend niedrigeren Anteil dieser giftigen Substanz in der Luft. Im März 2020 sind die Werte in der Region um Boston um 30 Prozent gesunken verglichen mit den Vorjahren. Auch in China, Italien und Frankreich treten ähnliche Dynamiken auf.

Endlich einmal positive Coronavirus-Folgen

Diese positive Konsequenz der Coronakrise liegt vor allem den Ausgangsbeschränkungen zugrunde. Je mehr Menschen zuhause bleiben, desto weniger Fahrzeuge fahren auf den Straßen und produzieren dementsprechend weniger Stickstoffdioxid. Trotz all dem Leid und den Entbehrungen, die mit dem Virus auf die Welt hereinbrachen, hat der Coronavirus so auch Folgen im Gepäck, die für viele einen kleinen Lichtblick darstellen.

Besonders in NRW sorgt der Coronavirus gerade für Aufsehen. Besorgniserregend: Ein WHO-Experte warnt, dass eventuell nie ein Coronavirus-Impfstoff entwickelt werden könnte.

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