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Das Rätsel von Atlantis: Die untergegangene Stadt könnte im Auge der Sahara liegen

Könnte das Auge der Sahara einst Atlantis gewesen sein?
Könnte das Auge der Sahara einst Atlantis gewesen sein?
Foto: iStock/Elen11
Zahlreiche Forscher suchen heute noch nach der untergegangenen Stadt Atlantis. Dafür trieb es sie auf den Atlantik, doch neuere Erkenntnisse ergeben, dass das Auge der Sahara der richtige Ort sein könnte.

Kapitän Nemo, Asterix und Obelix und sogar Lara Croft: Sie alle haben nach dem versunkenen Inselreich Atlantis gesucht. Doch der Mythos der versunkenen Stadt ist nicht nur Stoff für zahlreiche Filme und Bücher, sondern ein Rätsel, welches Forscher bereits seit der Antike zu lösen versuchen. Forscher wollen sogar Beweise für die einmalige Existenz der Mythos-Stadt gefunden haben. Jüngst erreichte zahlreiche Wissenschaftler allerdings eine Offenbarung: Sie könnten am falschen Ort gesucht haben. Atlantis (oder, was davon übrig ist) befindet sich womöglich nicht im Atlantik, sondern im Auge der Sahara.

Im Auge der Sahara: Atlantis, bist du hier?

Es ist ein Rätsel, dass viele Wissenschaftler nachts nicht ruhig schlafen lässt. Vor rund 2400 Jahren schrieb der berühmte griechische Philosoph Platon die Geschichte von Atlantis auf. Die Insel soll sich "jenseits der Säulen des Herakles" aus dem Atlantik erhoben haben. Nicht nur war die Insel reich an Pflanzen und Tieren, auch neuartige Rohstoffe sollen dort zu finden gewesen sein. Diese ermöglichten es den Bewohnern (den Söhnen von Poseidon) eine prunkvolle Stadt mir ordentlich Glamour zu errichten. Könnte es aber sein, dass Atlantis gar nicht irgendwo im Atlantik liegt, sondern im Auge der Sahara).

Die Bewohner Atlantis sollen nicht bescheiden genug mit der Insel umgegangen sein. Sie waren dekadent und paarten sich fröhlich mit Menschen, was Poseidon nicht sonderlich befürwortete. Also versank er die komplette Insel mitsamt der Bewohner. Eine komplette Stadt im Atlantik dürfte kaum zu übersehen sein, doch niemand hat die Stadt bisher gefunden. Deswegen spielen Forscher schon länger mit dem Gedanken, dass die versunkene Stadt woanders liegen könnte. Der neueste Clue: das Auge der Sahara. Doch was genau ist das Auge der Sahara?

Das Auge der Sahara: Eine Ruinenformation in der Wüste

Mitten in der Sahara gibt es eine Formation an Ruinen, die so aufgebaut ist, dass sie von oben betrachtet, an ein Auge erinnert. Diese Ruinen sollen so gewaltig sein, dass man sie sogar aus dem Weltall erkennt. Astronauten sollen das Auge der Sahara sogar als Orientierungspunkt verwenden. Okay, wie kommt man jetzt darauf, dass das Auge der Sahara Atlantis sein könnte? Forscher meinen, dass die Ruinenformation sich perfekt mit Platons Beschreibungen deckt. Denn auch Atlantis soll ringförmig aufgebaut worden sein.

Original heißt die Ruinen Formation Guelb er Richat oder auf deutsch Richat-Struktur. Forscher zweifeln an der Entstehung dieser Erhebung in der Wüste. Es hätte ein Meteroiteneinschlag seien können oder ein Vulkanausruch. Oder es sind eben doch die Ruinen der versunkenen Stadt Atlantis. Forscher fanden nämlich weder Beweise dafür, dass die Formation durch den Ausschlag eines Himmelskörpers entstand, noch Beweise für einen Vulkanausbruch.

Guelb de Richat aus Erosion mit Wasser entstanden?

Nun findet man unter anderem im Spiegel Informationen dazu, dass das Auge der Sahara durch einen geologischen Aufwölbungsprozess entstanden sein könnte, gefolgt von anschließenden Wind-und Wassererosionen. Darauf deute die unterschiedlich starke Verwitterung verschiedener Gesteintypen hin. Richtige Beweise dafür, dass das Auge der Sahara das ehemalige Atlantis sein könnte, gibt es allerdings noch nicht. Deswegen bleibt die verlorene Inselstadt weiterhin Instrument von Geschichten und Verschwörungstheorien. Doch nichts alles bleibt ein Mythos: Diese drei Verschwörungstheorien sind wahr. Die Erde eine Scheibe? Das steckt hinter dieser uralten Verschwörungstheorie.

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