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Neuer Blick auf Corona-Ansteckung: Bericht stellt sie in wichtigem Punkt in Frage

Eine zentrale Annahme zur Corona-Ansteckung wird gerade in Frage gestellt.
Eine zentrale Annahme zur Corona-Ansteckung wird gerade in Frage gestellt.
Foto: iStock.com/kzenon
Es gibt Zweifel an einer bisherigen Annahme zur Corona-Ansteckung. Zahlreiche Experten sind sich einig, dass eine zentrale Vermutung falsch ist.

Obwohl das Coronavirus die Welt bereits seit Monaten in Atem hält, sind weiterhin noch viele Fragen offen, auf die Forscher versuchen, eine Antwort zu finden. Eines dieser bisher scheinbar ungelösten Rätsel betrifft die Corona-Ansteckung, zu der nun ein aktueller Bericht neu Stellung nimmt.

Corona-Ansteckung: Das wird in Zweifel gezogen

Unter den zahlreichen Meldungen, die es seit Beginn der Corona-Pandemie gibt, fallen bestimmte Nachrichten immer wieder auf. Es wird regelmäßig spekuliert, ob es es möglich ist, dass sich Personen, die bereits an Covid-19 erkrankt sind, erneut mit dem Erreger infizieren. Kann es eine zweite Corona-Ansteckung geben?

Erst vor kurzem berichtete die Times of Israel über einen Mediziner, der nach überwundener Krankheit erneut positiv auf das Coronavirus getestet worden sein soll. Dem entgegen stellt sich nun die New York Times, die eine Vielzahl an Wissenschaftlern befragt hat, um auf die Frage einer zweiten Corona-Ansteckung eine eindeutige Antwort zu finden.

Das sagen Mediziner zur zweiten Corona-Ansteckung

Auf die Nachfrage der New York Times scheint es tatsächlich ein sehr einheitliches Urteil zu geben. Demnach bezweifeln Experten, dass eine erneute Corona-Ansteckung nach einer bereits überwundenen Erkrankung wahrscheinlich ist. Zumindest bezogen auf die Mehrheit der Gesundeten könne man davon ausgehen, dass sich diese kein zweites Mal mit dem Virus infizieren.

Befragt wurde fast ein Dutzend Experten, die Viren studieren. Ihnen zufolge könnten Meldungen von Zweitinfektionen mit langwierigen Erkrankungen zu tun haben. Menschen wären auf andere Weise geschützt, heißt es in dem Bericht.

Diese Aussage stellt in Frage, was bisher angenommen wurde

Vor allem eine Aussage beinhaltet ein zentrales Urteil zur Corona-Ansteckung: "Es mag dem Coronavirus möglich sein, dieselbe Person ein zweites Mal zu ereilen, aber es ist höchst unwahrscheinlich, dass dies innerhalb einen kurzen Zeitfensters geschieht oder diese Person noch kränker macht als beim ersten Mal (...). Wahrscheinlicher ist, dass einige Menschen einen langwierigen Infektionsverlauf haben, wobei sich das Virus über Wochen und Monate schleppt seit dem ersten Aussetzen."

Eine Ärztin geht sogar soweit, das Coronavirus in Bezug auf Antikörper und Immunität als "wie im Lehrbuch" zu beschreiben. Während sich andere den Kopf darüber zerbrechen würden, wie ungewöhnlich seltsam sich der Erreger verhalte, seien die bisher bekannten Begleitumstände in ihren Augen normal. So wie die Tatsache, dass die Zahl der Antikörper nach einer akuten Corona-Infektion abnehme. Ihr abschließendes Urteil zu Berichten über eine zweite Corona-Ansteckung ist entsprechend hart: "Das ist so schlimm, die Menschen haben ihren Verstand verloren. Es ist nur sensationsgeiles Clickbaiting."

Während diese Einschätzung recht eindeutig scheint, wollen andere Forscher herausgefunden haben, dass deine Blutgruppe das Risiko einer Coronavirus-Ansteckung entscheiden könnte.

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