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Coronavirus: Erstaunlich einfache Schwachstelle des Erregers gefunden, so Forscher

Die Suche nach einem Corona-Schutz soll Forscher auf die Spur einer massiven Schwachstelle des Virus geführt haben. Die Erkenntnisse dahinter sind jedoch fragwürdig.

Coronaviren
Eine ernste und langzeitige Coronavirus-Folge wollen Forscher gegenwärtig nachweisen. Sie tritt selbst nach überstandener Coronavirus-Ansteckung auf. Foto: iStock.com/Bertrand Blay

Russische Forscher wollen eine erstaunlich einfach angreifbare Schwachstelle des tödlichen Covid-19-Erregers gefunden haben. Ein vermeintlicher, unerwarteter Coronavirus-Schutz könnte den Berichten zufolge demnach in Form von kochendem Wasser daherkommen.

Coronavirus: Erstaunlich einfache Schwachstelle des Erregers gefunden, so Forscher

Die Suche nach einem Corona-Schutz soll Forscher auf die Spur einer massiven Schwachstelle des Virus geführt haben. Die Erkenntnisse dahinter sind jedoch fragwürdig.

Unerwarteter Coronavirus-Schutz? Das soll Wasser angeblich ausrichten

Glaubt man den jüngsten Meldungen zu einem angeblichen Update des russischen VECTOR State Research Center of Virology and Biotechnology, so haben Forscher eine einfache, aber effektive Art des Coronavirus-Schutzes ausfindig gemacht. Eine massive Schwachstelle des Erregers soll Wasser bei Raumtemperatur, aber vor allem kochendes Wasser sein. Beides töte eine große Menge an Viren, wie eine vermeintliche Studie der Wissenschaftler verspricht.

Sollten die zitierten Forschungsergebnisse zum Coronavirus-Schutz stimmen, könnte Wasser bei Raumtemperatur etwa 90 Prozent der Corona-Partikel innerhalb von 24 Stunden töten. Nach 72 Stunden sollen 99,9 Prozent der Partikel vernichtet worden sein, behaupten die Forscher diversen Medien zufolge. Kochendes Wasser habe dagegen sogar die Fähigkeit, „unverzüglich und komplett“ zum Auslöschen des Erregers zu führen.

Ergebnisse sind mit großer Vorsicht zu genießen

Wie verlässlich die entsprechenden Berichte tatsächlich sind, ist allerdings nicht ganz ersichtlich. Zwar gibt es einige Medien, die sich auf die Behauptungen der Forscher beziehen, ein direkter Link zur vermeintlichen Studie wird auf den ersten Blick jedoch online in keinem angegeben.

Dass sich zahlreiche Medien in ihrer Berichterstattung zudem auf „Sputnik News“ beziehen, stärkt den Eindruck, dass es sich dabei nicht zwingend um ernstzunehmende Erkenntnisse handelt. Die weltweit tätige russische Nachrichtenagentur wurde vom staatlichen russischen Medienunternehmen Rossija Sewodnja gegründet und immer wieder mit der Verbreitung russischer Propaganda sowie irreführender und unsubstantiierter Berichterstattung in Verbindung gebracht.

Was dagegen bisher in Studien und mit Nachweisen belegt wurde, sind andere Aspekte des Coronavirus-Schutz. So soll eine bestimmte Berufsgruppe stärker durch Covid-19 gefährdet sein als andere. Deine Blutgruppe könnte dich dafür in bestimmten Fällen vor Corona schützen

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