Science

Enorme Explosion im Weltall: Sie ist so massiv, dass wir sie sehen können

Eine Sternenexplosion im Universum kann gegenwärtig von der Erde aus beobachtet werden.
Eine Sternenexplosion im Universum kann gegenwärtig von der Erde aus beobachtet werden.
Foto: imago images/blickwinkel
Im Universum hat sich ein Phänomen ereignet, das selbst von Astronomen äußerst selten entdeckt wird. Bist du am richtigen Ort, kannst du es sogar von der Erde aus erkennen.

Das Universum ist voller Rätsel und Ereignisse, die selbst Experten immer wieder in Staunen versetzen. Manche davon sind sogar so selten, dass es unwahrscheinliches Glück braucht, um darüber zu stolpern. Einem Hobby-Astronomen ist dies allerdings gerade gelungen, denn er entdeckte durch Zufall eine massive Sternenexplosion.

Die Entstehung der Erde
Die Entstehung der Erde

Sternenexplosion: Das hast du noch nie gesehen

Wer wie wir in Deutschland in der nördlichen Hemisphäre lebt, hat gerade großes Glück. Denn von der Nordhalbkugel aus ist gegenwärtig eine richtige Sternenexplosion (Nova) in der Nähe der Konstellation Kassiopeia am Rand der Milchstraße per Teleskop sichtbar. Dazu brauchst du nicht einmal ein Profigerät, sondern nur eines mit Grundausstattung.

Die Sternenexplosion selbst ist zwar bereits geschehen, das Leuchten daraus soll allerdings weiterhin am Nachthimmel erkennbar sein. Entdeckt hat das Phänomen der Hobby-Astronom Yuji Nakamura aus Japan. Er beobachtete das helle Strahlen an einer Stelle im Universum, an der vier Tage zuvor noch keines zu sehen war und meldetet es an das National Astronomical Observatory in Japan. Dieses wiederum konnte seine Entdeckung bestätigen und taufte die Nova auf den Namen V1405 Cas, berichtet Amazelab.

Darum sind Sternenexplosionen im Universum so besonders

Da es in der Regel ganz unvorhergesehen zu einer Nova oder Sternenexplosion kommt, ist ein Phänomen dieser Art sehr selten zu beobachten. Ganz klassisch handelt es sich dabei um eine Explosion auf der Oberfläche eines weiße Zwerges, der einen sehr nahen Begleitstern hat.

Bei der gegenseitigen Umrundung wird der weiße Zwerg Wasserstoff von seinem Partnerstern ausgesetzt. Dieser erhitzt sich in seiner Atmosphäre bis es zu einer nuklearen Fusion kommt, deren Energie durch die Sternenexplosion ausgestoßen wird. Interessanterweise überstehen beide Sterne eine Nova in der Regel und umrunden sich weiter wie gewohnt.

Nicht zu verwechseln ist eine solche Nova aber mit einer Supernova, aus der sogar Schwarze Löcher entstehen können. Erst im Februar wurde eine besondere Supernova in der Milchstraße entdeckt.

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