Seit über 31 Jahren ist das weltberühmte Hubble-Teleskop jetzt im All und liefert Daten und Aufnahmen, die für die Wissenschaft von unschätzbarem Wert sind. Doch die Zeit ist nicht spurlos an ihm vorübergezogen. Deshalb soll noch in diesem Jahr endlich ein Nachfolger ins Weltall starten.

Das James-Webb-Telekop: Der Nachfolger vom Hubble-Teleskop

Nach jahrelanger Entwicklung ist es in diesem Jahr endlich soweit und das James-Webb-Teleskop tritt die Nachfolge des Hubble-Teleskops an. Dafür wird es auch höchste Zeit, denn in den letzten Monaten hatte das legendäre Weltraumteleskop immer wieder mit Problemen zu kämpfen und zeigte Anzeichen von Altersschwäche.

Das neue James-Webb-Teleskop ist mit dem Neuesten ausgestattet, was die Technik zu bieten hat und sollte seinem Vorgänger damit in nahezu jeder Hinsicht überlegen sein, was bei einem Altersunterschied von über 30 Jahren nicht weiter verwunderlich ist. Seine Aufgabe wird es sein, uns bessere und hochauflösende Einblicke in alte Regionen des Universums zu ermöglichen. Wissenschaftler:innen hoffen, auf diese Weise mehr darüber in Erfahrung bringen zu können, wie das Universum und alle Sterne und Planetensysteme in ihm eigentlich entstanden sind. Eine weitere wichtige Aufgabe ist natürlich die Suche nach weiteren Planeten, auf denen Leben existieren könnte.

Die letzten Tests vor dem Start

Momentan werden vor dem Start des James-Webb-Teleskops noch einmal alle Funktionen und Sicherheitseinrichtungen doppelt überprüft und getestet, berichtet Deutschlandfunk. Alles muss perfekt funktionieren, denn wenn das Teleskop einmal im All ist, sind Reparaturen so gut wie unmöglich.

Am 31. Oktober 2021 soll es dann endlich soweit sein. Eine Ariane-5-Trägerrakete wird den Nachfolger des Hubble-Teleskops ins All bringen. Sein Einsatzort befindet sich circa 1,5 Millionen Kilometer von unserer Erde entfernt.

Trotz seines fortgeschrittenen Alters und einiger Probleme liefert das Hubble-Teleskop auch weiterhin wertvolle Daten und Aufnahmen. So konnten Wissenschaftler beispielsweise dank ihm das Wachstum eines „Babyplaneten“ beobachten. Andere Aufnahmen des berühmten Weltraumteleskops zeigen, wie das Lebenslicht einer Galaxie erlischt.

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