Seit Jahrzehnten schon scheuen Raumfahrtorganisationen wie die NASA keine Kosten und Mühen, um die Menschheit für die Besiedlung des Roten Planeten zu wappnen. Zunächst aber gilt es festzustellen, ob das Leben auf dem Mars überhaupt möglich ist. Eine neue Simulation soll dabei helfen, diese Frage zu ergründen.

NASA simuliert komplexe Anforderungen

Im Rahmen der Missionsreihe Crew Health and Performance Exploration Analog (CHAPEA) hat die NASA bereits einige Simulationen durchgeführt. „Das Analogon ist entscheidend für die Erprobung von Lösungen, die den komplexen Anforderungen des Lebens auf dem Mars gerecht werden“, erklärt Grace Douglas, leitende Wissenschaftlerin der NASA-Forschungsabteilung Advanced Food Technology.

Simulationen auf der Erde würden dabei helfen, die körperlichen und geistigen Herausforderungen, denen sich die Astronauten stellen müssten, zu verstehen und zu bewältigen. Das Projekt soll im Herbst 2022 beginnen und ein ganzes Jahr lang laufen.

Die neueste Simulation findet in einem circa 158 Quadratmeter großen Modul statt. Das Habitat trägt den Namen Mars Dune Alpha und soll die Erprobung einiger wichtiger Aspekte einer Mars-Mission ermöglichen.

CHAPEA-Mission: Wer darf teilnehmen?

Für den Besuch der Mars Dune Alpha sucht die NASA „gesunde, motivierte US-Bürger oder Personen mit ständigem Wohnsitz in den USA, die nicht rauchen, zwischen 30 und 55 Jahre alt sind und die englische Sprache beherrschen“. Die Auswahl der Besatzung erfolge nach den Standardkriterien der NASA für das Astronauten-Training.

Leben auf dem Mars: Was wird geprüft?

Die Freiwilligen, die sich für die Mission melden, müssen einige Herausforderungen bestehen. Um nämlich dem Leben auf dem Mars und dessen Risiken so nahe wie möglich zu kommen, werden sie mit unangenehmen Situationen konfrontiert. Diese beinhalten, beschränken sich aber nicht auf…

  • … Ressourcenknappheit,
  • … Geräteausfall,
  • … Kommunikationsverzögerungen
  • … und andere Umweltbelastungen.

Hinzu kommen Crew-Aufgaben wie…

  • … simulierte Weltraumspaziergänge,
  • … wissenschaftliche Forschung,
  • … der Einsatz von virtueller Realität und Robotersteuerung
  • … und der Austausch von Kommunikation.

Abseits der Simulationen der NASA und anderer Organisationen hat auch der Tesla-Chef Elon Musk bereits eine Idee, wie das Leben auf dem Mars funktionieren könnte.

Quelle: NASA

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