Mein Vater Erklärt Mir Jeden Samstag Unseren Nachthimmel“. So merken sich wohl viele Menschen die Reihenfolge der Planeten. Der zweitinnerste Planet des Solarsystems ist die Venus. Allerdings stellt sich dann schnell die Frage, was sie eigentlich so besonders macht. Wir liefern dir sieben Fakten zu unserem Nachbarplaneten.

Das sind die interessantesten Infos über die Venus

Bevor wir auf die sieben wissenswertesten Fakten der Venus eingehen, stellen wir dir den drittkleinsten Planeten kurz vor:

  • Entfernung zur Sonne: 108 Millionen Kilometer
  • Entfernung zur Erde: 40 Millionen Kilometer
  • Durchmesser: circa 12.104 Kilometer
  • Temperatur: zwischen 437 Grad Celsius (Minimum) und 497 Grad Celsius (Maximum)
  • Bestandteile: 96,5 Prozent Kohlenstoff, 3,5 Prozent Stickstoff, 0,015 Prozent Schwefeldioxid
  • Umkreist die Sonne in circa 243 Erdtagen

#1 Die Venus hat eine „knochentrockene“ Oberfläche

Im Rahmen des Venera-Programms der Sowjetunion (zwischen 1961 und 1983) wurden mehrere Raumsonden in Richtung Venus geschickt. Diese fanden unter anderem heraus, dass die Oberfläche beziehungsweise der Boden des Erdnachbarn laut der ESA „knochentrocken“ ist. Doch das sollen nicht einzigen Besuche auf der Venus bleiben. Die NASA plant dahingehend zwei Missionen zum Nachbarplanet.

#2 Ein Planet der Vulkane

Das liegt vor allem daran, dass die Venus ein Planet der Vulkane ist. Über Tausend Exemplare sind gefunden worden, von denen zahlreiche über 8.000 Kilometer hoch sind (Maat Mons) und teilweise einen Durchmesser von 700 Kilometer vorweisen können, wie der Theia Mons. Aufgrund der riesigen Lavamassen sind die Böden der Venus völlig ausgetrocknet.

#3 Zwillingsplanet der Erde, dennoch unbewohnbar

Die Venus hat mit der Erde einiges gemeinsam: Beide sind nahezu gleich groß, haben fast die selbe Masse und auch eine ähnliche Dichte. Dennoch ist der drittkleinste Planet unbewohnbar. Doch woran liegt das? Die Fakten liegen auf der Hand: Die Venus bietet aufgrund der Temperaturen und dem Luftdruck (90 Bar) keinesfalls optimale Bedingungen zum Leben. Doch alte ausgewertete Daten deuten darauf hin, dass die Venus in der Vergangenheit bewohnbar war.

#4 Die Venus ist der Morgen- beziehungsweise Abendstern

Schaut man in den Himmel, dann sehen alle Sterne fast gleich aus. Doch auch die Venus ist tatsächlich zu sehen. Laut dem Online Star Register ist sie vier Stunden nach dem Sonnenuntergang und vier Stunden vor dem Sonnenaufgang zu sehen. Das liegt daran, da sie viel zu nah an der Sonne ist.

#5 So langsam dreht sich die Venus um die eigene Achse

Während die Erde 24 Stunde für eine Drehung um die eigene Achse braucht, geht das auf der Venus „etwas“ langsamer zu. Laut der NASA braucht die Venus rund 243 Erdentage, bis sie sich einmal selbst gedreht hat. Das entspricht circa 6,5 Kilometer pro Stunde. Eine Person könnte die Venus theoretisch schneller umrunden, als der Planet sich selbst.

#6 Benannt nach einer weiblichen Göttin

Woher kommt überhaupt der Name? Wer sich mit der römischen Mythologie beschäftigt, wir den Namen „Venus“ kennen. Der Planet ist tatsächlich nach der Göttin der Liebe bekannt.

#7 Im Osten geht die Sonne auf? Nicht auf der Venus

Wer auf der Erde den Sonnenaufgang nicht verpassen will, muss gen Osten schauen. Auf der Venus ist das aber nicht der Fall. Hier zeigt sich die Sonne zuerst im Westen, weil die Venus sich rückwärts dreht.

Quellen: ESA, Online Star Register, NASA

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