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Mona Lisa: Forscher will großes Rätsel gelöst haben

Leonardo da Vincis legendäres Meisterwerk fasziniert die Menschen seit Jahrhunderten. Ein Historiker hat nun angeblich ein besonderes Detail aufgedeckt.

Die Mona Lisa von Leonardo da Vinci
u00a9 Torval Mork - stock.adobe.com

Vom Affen zum Menschen: An diesem Punkt war die Wandlung vollendet

Der Zeitpunkt, wann der Affe sich zum Menschen entwickelte, ist schwer zu bestimmen.Vor rund 300.000 Jahren soll der Homo sapiens geschaffen worden sein.Aber erst vor rund 65.000 Jahren schuf der Mensch Werkzeuge, Artefakte und Kunst.

Jedes Jahr lassen sich rund zehn Millionen Menschen von Mona Lisas Lächeln verzaubern. Dabei ist bis heute nicht eindeutig geklärt, welche Frau auf dem da Vinci-Gemälde abgebildet ist. Gelöst hat man dafür aber womöglich eine andere Frage, die sich zum Hintergrund des Porträts immer gestellt hatte.

Mona Lisa: Das soll der Hintergrund zeigen

Kaum ein anderes Bild sorgt für so viel Rätselraten wie das Abbild der geheimnisvoll lächelnden Mona Lisa. Während ihre Identität bisher aber weiterhin ungeklärt bleibt, rückt ein anderes Detail des da Vinci-Gemäldes in den Fokus.

Wie National Geographic berichtet, soll der Kunsthistoriker Silvano Vinceti in der Toskana etwas Wichtiges gefunden haben. Demnach identifizierte er mithilfe von Drohnenflügen und intensiven Recherchen einen Teil der Landschaft im Hintergrund des Bildes. Genauer eine Brücke namens Romito di Laterina, die einst westlich von Arezzo über den Fluss Arno führte.

Von besagtem Bauwerk sind heute nur noch ein Bogen und ein Fundament übrig. Vinceti ist trotzdem davon überzeugt, dass ebendiese Brücke im Hintergrund der Mona Lisa zu sehen ist.

Bisherige Berechnungen stützen die These zumindest zeitlich. Demnach existierte die Brücke zur damaligen Zeit mit großer Sicherheit mit vier Bögen und überspannte den Arno, wie es auch in da Vincis Gemälde dargestellt ist. Auch der markante Flussverlauf und die Wellenbewegungen vor Ort stimmen mit der gemalten Landschaft überein.

Übrigens: Der gängigsten Theorie zur Identität der Frau im Gemälde zufolge handelt es sich dabei um Lisa del Giocondo, Gattin des Florentiner Tuchhändlers Francesco del Giocondo.

Weitere Belege im Staatsarchiv

Eine Recherche im Staatsarchiv von Florenz führte den Historiker zu Dokumenten der Familie Medici. Darin, so Vinceti, fänden sich Nachweise auf die 1503 „sehr belebte, funktionierende Brücke“. Sie soll Fahrten zwischen Florenz und Arezzo um Stunden verkürzt haben. Da Vinci hatte im selben Jahr mit seiner Arbeit an der Mona Lisa begonnen.

Der Historiker ist sich laut eigener Aussage bezüglich der Brücke ziemlich sicher. Allerdings ist er sich auch bewusst, dass es sich im Gemälde höchstwahrscheinlich um eine von der Toskana inspirierte Fantasielandschaft handelt. Auch wenn er in den Drohnenaufnahmen unter anderem den Hügel Punta Caianello sowie pyramidenförmige Felsen links der Mona Lisa ausmachen konnte.

Quellen: National Geographic

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