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Archäologischer Fund: Ungewöhnliches Objekt in Israel erstaunt sogar Forscher

In Israel gelang Forschenden eine überraschender Entdeckung unter der Erde. Mit dem riesigen Objekt, das sie fanden, hatte zumindest niemand gerechnet.

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5 ärchäologische Funde, die noch heute Rätsel aufgeben

Einige Überbleibsel der Vergangenheit lassen auch nach tausenden von Jahren noch viele Fragen unbeantwortet.Wir zeigen dir 5 archäologische Funde, die auch heute noch eine Menge Rätsel aufgeben.

Erst vor wenigen Tagen verkündeten Wissenschaftler*innen den besonderen archäologischen Fund. Dabei handelt es sich um eine antike Anlage in Nordisrael, die rund 3.800 Jahre alt sein soll. Sie war verborgen unter der Erde.

Archäologischer Fund hat Größe eines olympischen Schwimmbeckens

Was die Forschenden entdeckten, war ein massives Monument, das fast die gesamte Spitze des Hügels Tel Shimron einnahm. Das aus Lehmziegeln mit der fortschrittlichsten Bautechnik der damaligen Zeit errichtete Monument erhöhte den kleinen Berg um zusätzliche fünf Meter. Dabei erstreckt sich der archäologische Fund über eine Fläche von etwa 1.200 Quadratmetern, was in etwa der Größe eines olympischen Schwimmbeckens entspricht.

Daniel Master, Professor für Archäologie am Wheaton College, der seit 2017 Ausgrabungen in Tel Shimron durchführt, erklärte laut Times of Israel dazu: „Als wir mit den Ausgrabungen begannen, stellten wir fest, dass dieser Bereich zwischen den Lehmziegeln mit Kies gefüllt war, was sehr ungewöhnlich ist. Also begannen wir, den Kies zu entfernen“.

Da Tel Shimron vor 2017 nicht gründlich ausgegraben wurde, ging man zunächst davon aus, es handele sich um einen typischen Tel (einen archäologischen Hügel), der aus Schichten aus verschiedenen Zeitabschnitten besteht. Doch als die Forschenden mit den Ausgrabungen begannen, stellten sie fest, dass die ersten fünf Meter eine von Menschenhand geschaffene Struktur waren.

Lesetipp: Diesen archäologischen Fund machte man unter dem Caesarforum

Das steckt hinter dem Überbau

„Wir gruben immer weiter nach unten, und es war in einer Tiefe von einem Meter, dann zwei Metern, dann drei Metern und dann vier Metern erhalten“, sagte Master. „Diese Struktur war völlig intakt, und plötzlich wurde uns klar, dass wir es mit dem Fundament eines Gebäudes oder eines Überbaus zu tun hatten, der oben auf dem Gelände errichtet worden war.“

Der archäologische Fund besteht aus mehr als 9.000 ungebrannten Lehmziegeln, die zu einem Turm und einem gewölbten Durchgang, der in die Stadt hinunterführt, gestapelt wurden. Der zwei Meter lange Durchgang ist in „Kragsteinbauweise“ errichtet, einer architektonischen Technik, bei der geschichtete Ziegel nach innen gestuft werden, um ein sich allmählich verengendes Dach zu schaffen.

Laut Masters ist es kaum zu glauben, dass man überhaupt intakte Bögen gefunden hatte, und dann sogar noch mit sichtbaren Verzierungen. Ungebrannter Lehmziegel ist eigentlich ein empfindliches Material, das dem Zeitverlauf nur selten standhält.

„Sie wissen ja, wie das in der Archäologie ist – normalerweise hat man diese Mauerstümpfe, die nicht mehr als einen Meter hoch sind, und man hat nur die Fundamente“, beschreibt er. „Aber hier haben wir es plötzlich mit einem riesigen Monument zu tun, das an der Spitze dieser riesigen Stadt aus der mittleren Bronzezeit errichtet wurde, und das hat uns in Bezug auf die Erhaltung wirklich überrascht.“

Quellen: Times of Israel

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